Von Rathaus und Roland zum Universum

Von Rathaus und Roland zum Universum

Nicht nur das Rathaus und der Roland, das UNESCO-Weltkulturerbe der Hansestadt an der Weser, stand nach den Herbstferien Ende Oktober im Mittelpunkt der Klassenfahrt der Jahrgangsstufe 6. Noch viel mehr erlebten die 98 Schülerinnen und Schüler der vier Klassen, die von zehn Patinnen und Paten aus dem neunten Jahrgang sowie von den Lehrerinnen und Lehrern Sylvia Busse, Björn Igelbrink, Jutta Mühge-Klepsch, Thomas Potthoff, Hermann Rehmann, Kerstin Riethues, Wibke Schmitzdorff und Tobias Sechelmann, begleitet wurden.
Verschiedene Aktivitäten sorgten an den drei Tagen für ein abwechslungsreiches Programm. Neben einer Schifffahrt auf der Weser lernten die Schülerinnen und Schüler Bremen bei einer abendlichen Stadtführung kennen. Schnoor-Viertel, Spuckstein, Stadtmusikanten waren einige der Sehenswürdigkeiten.
Gemeinsam steuerte die Jahrgangsstufe 6 zudem das Universum an. In dem interaktiven Mitmach-Museum gab es drei Abteilungen: Technik, Mensch, Natur. Im Bereich Technik konnte man sich selbst einen Stromschock geben, das fanden alle lustig. Im Bereich Mensch war ein dunkler Raum, wo man nichts sehen konnte und sich voran tasten musste. Im Bereich Natur war ein Erdbebensimulator. Das Sofa, das dort stand, wackelte. Eine Sonderausstellung informierte über die Geschichte des Fahrrads und einige Exponate luden zum Ausprobieren ein.
Am Nachmittag des zweiten Tages teilte die Gruppe sich nach Interesse auf. Über die Hälfte der Jahrgangsstufe tauchte ein in die Welt des SV Werder Bremen. Eine Führung durch das Weserstadion mit dem angrenzenden Vereinsmuseum „Wuseum“ und dem Fanshop gestattete Einblicke in die Heimspielstätte des Fußball-Bundesligisten. Kleinere Teilgruppen steuerten die Event Location Speicher XI, das Bremer Geschichtenhaus oder das Automuseum Schuppen Eins an. Abends sorgten die Patinnen und Paten für Spiel und Spaß.
Und wenn zwischendurch Freizeit war, konnten die Kinder sich in der Jugendherberge an der Schlachte, die somit direkt an der Weser und sehr zentral liegt, aufhalten, dort Airhockey oder Billard spielen. Zudem bestand Gelegenheit, sich in Kleingruppen in der Innenstadt zu bewegen, wo einige Buden und Fahrgeschäfte vom Freimarkt anzufinden waren.
Vor der Heimfahrt besuchten die Mädchen und Jungen am Mittwoch das Überseemuseum mit den ständigen Ausstellungsbereichen zu Afrika, Amerika, Australien und Ozeanien. Eindrucksvoll war zudem die multimediale Sonderausstellung „Antarctica“, die in die Antarktis entführte. Nach knapp zwei Stunden Busfahrt trafen alle am Reformationstag mit vielen neuen Eindrücken wieder gut in Tecklenburg ein.
(Ig)