Alle vier knacken C2: erfolgreiche Teilnahme an Cambridge-Prüfung
Eingebettet in ein umfassendes Konzept des Englischlernens haben am Graf-Adolf-Gymnasium wieder vier Schülerinnen und Schüler hervorragende Ergebnisse im Rahmen des diesjährigen „Cambridge English Language Assessment“ erzielt. Joshua Mehliß, Charlotte Mindner, Alexandra Rocaș und Anita Arslanov aus der heutigen Q2 nahmen im vergangenen Schuljahr auch an der regelmäßig angebotenen Cambridge-AG des Tecklenburger Gymnasiums teil und wurden von Englischlehrerin Natalie Mousset mit den spezifischen Anforderungen an Sprech-, Hör-, Lese- und Schreibverständnis so vertraut gemacht, dass alle das angestrebte höchste erreichbare Level C2 erreichten und somit in die Cambridge-„Hall of Fame“ des GAG aufgenommen.
Ausbau und Vertiefung englischer Fremdsprachkenntnisse spielen am GAG auch am Rande des Regelunterrichts in der Sekundarstufe I sowie in den Grund- und Leistungskursen der Oberstufe eine große Rolle. Bereits ab der siebten Jahrgangsstufe fördert der bilinguale Lernzweig die Fähigkeiten sprachbegabter Schülerinnen und Schüler, und daneben existieren zahlreiche Module, die es ermöglichen, im Rahmen internationaler Simulationsspiele wie dem MUN (Model United Nations), dem EYP (European Youth Parliament) und dem MICC (Model International Criminal Court) sowie im MINT-Zweig (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bei zahlreichen Modulen Englischkompetenzen auf hohem Niveau anzuwenden.
Seit 17 Jahren bietet das GAG mit seiner Cambridge-AG eine gezielte Vorbereitung für die anspruchsvollen jährlich stattfindenden Cambridge English Language Assessments, die den Teilnehmenden spezifische Levels der Beherrschung des Englischen attestieren und sich dabei am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen des Europarates orientieren. Da Englisch in Deutschland als erste Fremdsprache ab der Grundschule vermittelt wird, erreichen die Schülerinnen und Schüler gewöhnlich relativ hohe Lernlevels.
Zur Erlangung von Cambridge-Zertifikaten müssen in den Prüfungsgebieten Hörverständnis, Leseverständnis, Schreiben (Textproduktion, Grammatik und Rechtschreibung) sowie Sprachanwendung und dialogischem Sprechen hohe Hürden genommen werden, in direkter Kommunikation mit einer muttersprachlichen Prüfungskommission.
Schulisches Lernen oder die Teilnahme an Englisch-Leistungskursen in der Oberstufe sind aber keineswegs offizielle Sprachnachweise zum Studium an Hochschulen. Hier macht es keinen Unterschied, in welchem Land man studieren möchte, denn Sprachkenntnisse des Englischen müssen, je nach Studienfach, mit gesonderten Zertifikaten oder in Extra-Seminaren nachgewiesen werden.
Die nach Levels gestaffelten Cambridge-Zertifikate sind ein Weg, dies vor oder während des Studien- oder Berufseinstiegs einzubringen, und sie werden im internationalen Kontext an Universitäten und Hochschulen als Sprachnachweise anerkannt. Vorteilhaft ist es also, dies bereits im Rahmen der Oberstufe zu tun, während der Englischunterricht ohnehin von großer Bedeutung ist und folglich auch der Kenntnisstand in den Cambridge-Modulen weitere Übungsmöglichkeiten bereithält. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die sich während der vorherigen Schuljahre als Talente und/oder Fans des Englischen entwickelt haben: Denn die Prüfungen sind schwer und gebührenpflichtig.
Das GAG unterhält seit dem Jahr 2009 seine Cambridge-AG, in der auf diese Prüfungen vorbereitet wird und die von Englischlehrkräften geleitet wird: Englischlehrerin Natalie Mousset, die einige Jahre in Cambridge gearbeitet hat, berichtet, dass sie für die angestrebten Zertifikate von 2026 „äußerst kompetente und motivierte Lernende begleitet“ hat: Alle vier erreichten „mit fast traumwandlerischer Sicherheit“ das höchste erreichbare C2-Level, welches nahezu muttersprachliche Kenntnisse attestiert. Gemeinsam mit Schulleiterin Evelyn Futterknecht überreichte sie ihnen am Dienstag, den 8. September 2026 ihre Zertifikate, verbunden mit großer Anerkennung. „Diese Zertifikate mögen Ihnen aber auch ganz persönlich ihre eigenen außergewöhnlichen Englischkompetenzen bewusst machen“ Daneben werden sie ihnen auch in Studien- und Berufskontexten Türen öffnen, nicht allein für anglophone Studien- und Berufsfelder“, betonte Evelyn Futterknecht.
(Hö)