Fair Mobil stärkt neue Klassengemeinschaften am Graf-Adolf-Gymnasium
Wie fühlt es sich für Teenager an, als neue Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen? Diese Erfahrung konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 unmittelbar nach den Weihnachtsferien am Graf-Adolf-Gymnasium Tecklenburg bei zwei Projekttagen mit dem „Fair Mobil“ hautnah machen. Hier fanden zu Jahresbeginn wieder zwei Projekttage mit dem „Fair Mobil“ statt. In erster Linie an die neu zusammengesetzten Klassen der Jahrgangsstufe 7 gerichtet galt es wieder, Teamgeist, Vertrauen und ein respektvolles Miteinander zu fördern, Konfliktfähigkeit zu stärken und die neue Gemeinschaft zu festigen. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler dabei von ihren Klassenleitungen Frau Weißbach, Frau Miegel, Herrn Gizinski und Herrn Dieck.
Das Programm „Stark im Miteinander“, zu dem das Fair Mobil gehört, wurde gemeinsam von der Westfälischen Provinzial Versicherung, dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster sowie dem ASB-Arbeitskreis Soziale Bildung und Beratung entwickelt. Durch das Sponsoring der Provinzial und die Unterstützung der beteiligten Organisationen konnte der Projekttag wie in jedem Schuljahr realisiert werden. Weitere Kosten übernahm vollständig der GAG-Förderkreis der Freunde des Graf-Adolf-Gymnasiums Tecklenburg e.V.
Nach einer ca. neunzigminütigen Phase zur Reflexion der Situation im jeweiligen Klassenverband setzten sich die Jugendlichen an zehn erlebnispädagogischen und gewaltpräventiven Stationen spielerisch mit Themen wie Konfliktlösung, Kooperation, Mobbing, Inklusion, Umgang mit digitalen Medien und fairer Kommunikation auseinander. Der Fair-Mobil-Parcours fördert die Reflexion des eigenen Verhaltens, stärkt soziale Kompetenzen, hilft Aggressionen abzubauen und sensibilisiert für einen respektvollen Umgang miteinander – sowohl im realen als auch im digitalen Umfeld. Die neuen Erfahrungen wurden im Anschluss wieder im Klassenverband im Hinblick auf zukünftiges Handeln reflektiert.
Ein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11, die als Moderatoren die Stationen betreuten und so die Durchführung des Projekttages erst ermöglichten.
(We)