Weihnachtskonzert des GAG

Weihnachtskonzert des GAG

Tecklenburg — Die Begeisterung der Kinder, am traditionellen Weihnachtskonzert des Graf-Adolf-Gymnasiums mitzuwirken, war schon vor Beginn des Ereignisses in der evangelischen Stadtkirche deutlich zu spüren. Die zahlreichen Mädchen und Jungen im Eingangsbereich, die die hineinströmenden Besucher begrüßten und die Programmzettel verteilten, freuten sich unübersehbar auf ihre Auftritte. Und wünschten ihrerseits den Gästen „Viel Spaß.“

Ein umfangreiches Programm mit winterlichen und weihnachtlichen Klängen hatten die verschiedenen Formationen und Chöre für die beiden Konzerte am Dienstag und Mittwoch vorbereitet. Es bewies nicht nur die Einsatzbereitschaft, mit der die Lehrer an der Schule in Sachen Musik unterwegs sind, sondern auch deren Ziel, sich möglichst breit aufzustellen. Nicht nur im ins-trumentalen Bereich, sondern auch im Repertoire mit über 20 Stücken aus Klassik, traditionellem Liedgut und modernen Songs zeigte sich das.

Nach dem Auftakt mit Julian Göx an der Orgel gruppierten sich die Klassen zu ihren Auftritten im Altarraum. Viele Wünsche und Hoffnungen sprachen sie mit ihren rundum bezaubernden Beiträgen aus, etwa auf eine „fröhliche Weihnacht überall“ oder auf „Morgen, Kinder, wirds was geben“. Das recht stille Lied „Winterpracht“ kommentierte der jugendliche Moderator aus der Chorklasse 5 so: „Darauf müssen wir hier in Tecklenburg leider noch warten.“

Die Wünsche nach Zugaben wurden von den jungen Musikern gerne erfüllt und sorgten, etwa beim gar nicht weihnachtlichen Kufstein-Lied, für großes Amüsement. Aber auch Werke großer Komponisten aus den vergangenen drei Jahrhunderten sowie Songs von Sting und Greg Gilpin füllten das große Programm. Ein Konzerterlebnis, das Jung und Alt kaum besser auf die kommenden Feiertage einstimmen könnte.

Zum Gelingen des Konzerts haben folgende Gruppen beigetragen: die Bläserklasse 5 unter der Leitung von Christian Riesenbeck, die Chorklassen 5, 6 und 7 sowie der vokalpraktische Kurs der Q1 von Simon Zafirakis wie auch Stephan Reuleaux und seine Bläserklasse 6. Zudem hatten sich klassenübergreifend etliche Instrumentalisten für gemeinsame Auftritte gefunden.

von Anne Reinker

Übernahme mit freundlicher Genehmigung der WN.