Mein Abenteuer am anderen Ende der Welt

Mein Abenteuer am anderen Ende der Welt

Hallo! Mein Name ist Johanna, ich besuche momentan die EF am GAG. Nach Neuseeland wollte ich schon immer, bzw. seitdem meine Eltern mir Dias und viele Fotos von ihren Trips dorthin gezeigt haben. Als Herr Igelbrink mir dann von dem Austauschprogramm mit der Bezirksregierung Düsseldorf erzählt hat und mir alle notwendigen Informationen gegeben hat, habe ich mich dann direkt für den zweimonatigen Austausch mit einem zweimonatigen Besuch der Austauschschülerin in Deutschland beworben. 
Bis der Antwortbrief kam, hieß es erst einmal warten. Doch dann war die Freude groß. Das Austauschprogramm hatte einen „Kiwi“ (Begriff für Neuseelands Einwohner) für mich gefunden, ein 17-jähriges Mädchen, welches laut Bewerbung genau zu uns passte. Bald darauf war das Vorbereitungstreffen für Neuseeland, wo ich die Leute kennenlernte, die mit mir nach Neuseeland fahren sollten, viele wichtige Informationen über den Austausch bekam und Hinweise für unseren Trip als ganze Gruppe. Das hat die Freude noch gesteigert.
Kurz vor Weihnachten war es dann so weit. Wir konnten Margo vom Flughafen in Düsseldorf abholen. Das Abenteuer begann. Weihnachtsmärkte in Münster, St. Pauli und Tecklenburg, Skifahren in Südtirol, Autostadt in Wolfsburg, Weihnachtsmesse und Silvester in den Bergen. Es war eine sehr interessante Zeit. Ich könnte jetzt natürlich nur von den tollen Erinnerungen erzählen, aber das wäre nicht ganz fair. Was mir persönlich sehr große Probleme bereitet hat war, dass Margo nur auf ihrem Zimmer war und sich fast nie an unserem alltäglichen Leben beteiligt hat. Auch ist sie beim Abendessen einfach aufgestanden und gegangen, gerade das fand ich sehr schade.
Anfang März ging es dann nach Neuseeland. Das war erst einmal ein Kulturschock.
Grund 1: die Schule, reine Mädchenschule, Schuluniform, alles auf Englisch, andere Fächer (z.B. Fotografie, Digital Design, PE (Physical Education; Sport, allerdings mit sehr viel Theorie)
Grund 2: das Essen, viel mehr Fleisch, mehr Fertigprodukte, Fleisch aus wirklich guter Haltung
Grund 3: die Mentalität, ich persönlich fand die Kiwis sehr offen und freundlich, allerdings gab es dort wenig enge Freundschaften
Meine dortige Familie hat sehr viel mit mir gemacht, wir waren z.B. in den Glowworm Caves, in Te Anau, Wellington, Queenstown, beim Bungeejumping und noch soooo unglaublich viel mehr.Doch auch in Neuseeland gab es einige Probleme, die für mich sehr schwer zu überwinden waren, denn es ist nicht immer einfach, rund um die Uhr mit einem Menschen zusammen zu sein, der so ganz andere Vorstellungen von vielen Dingen hat als man selber. Trotzdem war es ein Erlebnis zwei Monate in einem anderen Land und einer anderen Kultur zu leben.
Wenn ihr noch Fragen, zu den sowohl positiven als auch negativen Erlebnissen und dem Austauschprogramm habt, kommt gerne zu mir. Ich bin immer gerne bereit, euch auf alle Fragen Antworten zu geben.
Johanna besucht die Jahrgangsstufe EF und nahm im Schuljahr 2016/17 an einem Neuseelandaustausch teil.