Fächer A-Z

Fächer A-Z

Biologieunterricht in der Sekundarstufe I am GAG

Der Biologieunterricht am Graf-Adolf-Gymnasium orientiert sich an den von der Landesregierung vorgegebenen Kernlehrplänen.

Das naturnahe Umfeld unserer Schule ermöglicht es uns die Vielfalt der Biologie unseren Schülern auch durch Exkursionen nahe zu bringen. So machen wir Exkursionen an den Königssee sowie den darin einmündenden Bachlauf einschlieߟlich der Talaue bei Haus Marck und in die umliegenden Wälder des Teutoburger Waldes mit den darin vorhandenen Steinbrüchen. Die besondere Vielfalt des UNESCO-Parks Terra Vita, in der sich unsere Schule befindet, hängt mit den geologischen Besonderheiten dieser Region zusammen: Teilweise Sandstein, Kalkstein oder auch Mergel befinden sich im Untergrund und beeinflussen die Bodenqualität und dadurch auch die Pflanzen- und Tierwelt.

Unterstützung finden wir in der Biologischen Station in der alten Sägemühle. Auߟerdem können in Zusammenarbeit mit der ANTL (Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Tecklenburger Land) Projekte gestaltet werden.

Grundsätzlich werden im Biologieunterricht der einzelnen Jahrgangsstufen folgende Schwerpunkte gesetzt:

Klasse 5:

  • Vielfalt von Lebewesen
  • Pflanzen und Tiere in verschiedenen Lebensräumen
  • was lebt in meiner Nachbarschaft?
  • Pflanzen und Tiere, die uns nützen
  • Tiere und Pflanzen im Jahreslauf
  • ohne Sonne kein Leben
  • Naturschutz
  • Bau und Leistungen des menschlichen Körpers
  • Gesundheitsbewusstes Leben
    • Bewegung „€“ Teamarbeit für den ganzen Körper
    • Überblick und Vergleich von Sinnesorganen des Menschen
    • Sexualerziehung

Klasse 7:

  • Energiefluss und Stoffkreislauf
  • Erkunden eines ֖kosystems
  • Treibhauseffekt „€“ die Biosphäre verändert sich
  • Evolutionäre Entwicklung
  • Vielfalt und Veränderung „€“ eine Reise durch die Erdgeschichte
  • Den Fossilien auf der Spur
  • Lebewesen und Lebensräume „€“ dauernd in Veränderung
  • Vielfalt der Lebewesen als Ressource
  • Kommunikation und Regulation
  • Erkennen und reagieren
  • Signale senden, empfangen und verarbeiten
  • Krankheitserreger erkennen und abwehren

Klasse 9:

  • Grundlagen der Vererbung
  • Sexualerziehung
  • Genetische Familienberatung
  • Individualentwicklung des Menschen
  • Embryonen und Embryonenschutz
  • Blutzuckerregulation

 

Biologieunterricht in der Sekundarstufe II am GAG

Wattenmeererkundung des Bio-LK nach Norddeich 2009

Das norddeutsche Wattenmeer gehört seit 2009 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Was lag also näher für den Bio-Leistungskurs der 12. Jahrgangsstufe des Graf-Adolf-Gymnasiums, das seit 2006 dem Netzwerk der UNESCO-Projektschulen angehört, als sich im Rahmen des Kursthemas „€žaquatische ߖkosystem“€œ auf eine Wattenmeererkundung nach Norddeich zu begeben. Die Vorbereitung im Unterricht

hatte den 25 Schülerinnen und Schülern Grundlagen und Forschungsfragen für die Exkursion vermittelt: Die biologischen Besonderheiten dieses an der Nordsee gröߟten Biotops zu erkunden und vor Ort auch das besondere Meerklima zu erleben.

Alle waren auch auf die möglichen Unbilden eines Herbsttags im Wattenmeer vorbereitet, doch dass dies tatsächlich bei der Kleidung beginnt, sollten einige wenige erst vor Ort bitter erfahren.

Kursleiter Heinz-Nanno Groenhoff und Bio-Referendarin Susanne Rothert hatten die Erkundungstour gemeinsam mit der Schülergruppe geplant, die vor Ort von versierten Wattenmeerführern durchgeführt wird: Und hier verbreitete Wattführer „€žSiggi Du“€œ sogleich wirkungsvolles Lokalkolorit und nahm die Gruppe auf eine inhaltlich sehr weit verzweigte Reise in die biologischen Besonderheiten der Landschaft mit. Auch Untersuchungen des Wassers, des Bodens und der Wattwürmer gehörten dazu.

Trotz aller Vorinformationen hatten einige Jugendliche ihre Kleiderwahl falsch getroffen: Das Einsinken im Watt durchnässte und beschmutzte Schuhe, Socken und auch Hosen so weit, dass sogar das Laufen erschwert wurde: Das Gesäߟ eines einzelnen Teilnehmers wurde schnell zu einer „€žWattschleuder“€œ und erregte sowohl Mitleid als auch Heiterkeit. Ein Ausziehen der Schuhe empfiehlt sich in diesem Fall als einzige kurzfristige Lösung! Hartnäckige Verkrustungen konnten später allerdings in Speiߟfässern abgespült werden. Das Prinzip der gegenseitigen Hilfe erwies sich ebenso als trostreich und aufmunternd und stärkte das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kursmitglieder.

Vor der Heimfahrt nahm die begeisterte Gruppe, die als Bio-LK jetzt erst so richtig zusammengewachsen ist, noch eine zünftige Nordseemahlzeit im nahe gelegenem Fischrestaurant ein: Insgesamt ein Ausflug, der auf allen Ebenen des Lernens und der Lebenserfahrung im Gedächtnis aller bleiben wird! (MH)

 

chemie

Chemie scheint irgendwie alles zu sein. Manche denken: Da knallt“€™s und stinkt“€™s. Anderen erscheint die Welt der Chemie voller Wunder. Der Nächste sagt, das verstehe er nicht, da muss man zu abstrakt denken. Andere finden die Chemie gerade deswegen toll und spannend. Auch scheint bei allem Giftigen und sonst wie Gesundheitsschädlichen die Chemie die Finger im Spiel zu haben.

Ohne Chemie müssten wir unseren Alltag ganz schön umstellen. Unser Leben ist voller Chemie. Gegenstände, Stoffe und Erscheinungen, die man chemisch beschreiben und erklären kann. Vieles ist geheimnisvoll, vieles ist erstaunlich, an vieles haben wir uns einfach nur gewöhnt.

Eins ist Chemie auf jeden Fall nicht: Zauberei. Die Chemiker wissen nur etwas, wovon Nichtchemiker keine Ahnung haben. Es gibt viel zu entdecken und viel zu erkennen. Das machen wir im Chemieunterricht. In Klasse 7 geht es los. In den Jahrgangsstufen 8 und 9 wird ebenfalls Chemie unterrichtet und Schülerinnen und Schüler, die es besonders genau wissen wollen, können in den Klassen 8 und 9 das dreistündige Fach Biologie-Chemie zusätzlich wählen. In der Oberstufe kann man am Graf-Adolf-Gymnasium das Fach Chemie als Grundkurs (dreistündig) oder als Leistungskurs (fünfstündig) bis zum Abitur wählen.

Das Prinzip von Klasse 7 bis zum Abitur lautet: Entdecken und erkennen. Oder: Neugierig sein, experimentieren und nachdenken. Das ist die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler im Chemieunterricht. Chemiker nennen das Forschung.

Chemieunterricht am Graf-Adolf Gymnasium: Abenteuer Entdecken, Abenteuer Forschung

„Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss.“

Diese tiefgründige Feststellung trifft Wilhelm Busch mehrfach in seinen wortgewaltigen Geschichten mit und ohne Bilder. Und meistens wird es dann Ernst für die Schüler! Zu den Fächern, über die er hätte schreiben können, zählt sicher auch das „Kernfach“ Deutsch, das nach der letzten Reform des Abiturs bis einschließlich Jahrgangsstufe 12 belegt werden muss. Das bedeutet, dass jeder Schüler des Gymnasiums 12 Jahre lang in der Muttersprache unterrichtet wird, davon 8 Jahre am Gymnasium. Was macht man da bloß, Deutsch kann doch jeder?!

Die allgemeinen Ziele des Deutschunterrichts am Gymnasium kann man etwa so formulieren:

  • Die Schüler sollen einen korrekten Umgang mit der deutschen Sprache in Schrift und mündlichem Ausdruck lernen. Dazu gehören auch das Verständnis der Grammatik, deren Begriffe in den Fremdsprachen übernommen werden.
  • Die Schüler sollen unterschiedlichste Textarten, es ist im Fachjargon der Zentralen Prüfungen die Rede von kontinuierlichen – also jeglichen gängigen Textsorten – und diskontinuierlichen Texten – darunter versteht man u.a. Bildmaterial, Grafiken, Statistiken“ nicht nur „lesen“, sondern auch verstehen und kritisch beurteilen können.
  • Auf die o.g. Textsorten sollen die Schüler reagieren können, ebenfalls in Wort und Schrift, ebenfalls auch kritisch.
  • In zunehmendem Maße beziehen sich diese Fertigkeiten auf den Umgang mit Literatur – man kann auch „Klassiker lesen“ dazu sagen -, die in der Oberstufe eine zentrale Rolle spielt.

Acht Jahre Deutschunterricht sind also eine lange Zeit. Was tut die Fachschaft Deutsch, um den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Anreize für den Unterricht zu schaffen?

  • Im Zentrum der Unterstufe, Klasse 5 und 6 steht der Vorlesewettbewerb, der einerseits durch Preise auf Schul- oder sogar Landesebene belohnt wird, andererseits auch Anreiz schafft, ganze Bücher zu lesen –
  • In der Jahrgangsstufe 6 wird, wenn es der Spielplan einer benachbarten Bühne zulässt, ein gemeinsamer Theaterbesuch organisiert.
  • In der Jahrgangsstufe 8, der Mittelstufe, führen die Deutschlehrer mit ihren Klassen ein Zeitungsprojekt durch, an dem die ansässige Zeitung, die Westfälischen Nachrichten, beteiligt sind.
  • Ein angestrebtes „Muss“ der Oberstufe ist der Theaterbesuch passend zu einem Bühnenstück des Literaturkanons des Zentralabiturs.

 

Ja, und dann gibt es den Literaturkurs der Jahrgangsstufe 12, in dem sich theaterfreudige Schülerinnen und Schüler verwirklichen können. Die Bandbreite der Produktionen geht von klassischer Literatur über Moderne bis hin zu selbst geschriebenen Revuen, den dieser Kurs macht „Hunger“ auf Literatur!

Das Fach Erdkunde gehört mit den Fächern Geschichte und Politik/Wirtschaft zum Lernbereich Gesellschaftslehre. Diese Fächer leisten einen fachspezifischen und fächerübergreifenden Beitrag zur Entwicklung von Kompetenzen, die für das Verstehen der gesellschaftlichenWirklichkeit sowie für das Leben und die Mitwirkung in unserem Staat benötigt werden.

Dabei zielt die Perspektive des Faches Erdkunde auf das Verständnis der naturgeographischen ökologischen, politischen, wirtschaftlichen sowie sozialen Strukturen und Prozesse der räumlich geprägten Lebenswirklichkeit. Die Erfassung des Gefüges dieser Strukturen und Prozesse sichert das für den Einzelnen und die Gemeinschaft notwendige Wissen über den Raum als Grundlage für eine zukunftsfähige nachhaltige Gestaltung der nahräumlichen und fernen Umwelt. Dabei wird Toleranz gegenüber dem Eigenwert fremder Kulturen angebahnt und auf ein Leben in einer globalisierten Welt vorbereitet. Die Vermittlung von Grundwissen über themenbezogene weltweite Orientierungsraster ist Voraussetzung für ein differenziertes raumbezogenes Verflechtungsdenken.

Durch die Verkürzung der Sekundarstufe I wurde eine Anpassung der Stundentafel (G 8) auch für das Fach Erdkunde notwendig. Zur Zeit läuft die Einführung der Kernlehrpläne, die das Abschlussprofil am Ende der Sek. I definieren und eine raumbezogene Handlungskompetenz (unterteilt nach Sach-, Methoden- und Urteilskompetenz) festlegen, die als Zwischenstufen am Ende bestimmten Jahrgangsstufen mit entsprechenden Inhaltsfeldern und Unterrichtsinhalten erreicht sein muss.

Unterrichtet wird das Fach Erdkunde

in der Erprobungsstufe:
Klasse 5 mit 2 Wochenstunden,

in der Sek I:
Klasse 7 mit 2 Wochenstunden,
Klasse 9 mit 2 Wochenstunden,

im Wahlpflichtbereich der Klassen 8 und 9 ( fächerübergreifend in Kombination mit Politik/Sozialwissenschaften und informationstheoretischer Begleitung)
Klasse 8 mit 3 Wochenstunden,
Klasse 9 mit 3 Wochenstunden und

in der Sek II:
Jahrgangsstufe 10-12
in den Grundkursen mit 3 Wochenstunden und in den Leistungskursen mit 5 Wochenstunden.

In der Sek II besteht im Grund- und Leistungskursbereich nach Bedarf eine Kooperation mit dem HAG Lengerich.

GAG goes English

DSCI0244Am Graf-Adolf-Gymnasium ist Englisch die erste Fremdsprache, die ab Klasse 5 angeboten wird und bis zum Ende der Sekundarstufe I belegt werden muss. Auch in der Oberstufe wird  Englisch von fast allen Schülerinnen und Schülern gewählt, so dass in der Qualifikationsphase regelmäßig Leistungskurse stattfinden.

Nach der Einführung von flächendeckendem Englischunterricht in der Grundschule hat sich auch der Unterricht in Klasse 5 verändert: Hier gilt es nun, die Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zu erfassen, zu reaktivieren, mit dem Neuen zu verbinden und für den weiteren Sprachunterricht zu nutzen. Im Zuge der Einführung der Profilzweige wurde die Anzahl der Englischstunden in den Klassen 5 und 6 auf 6 bzw. 5 Unterrichtsstunden erhöht.

Seit dem Schuljahr 2015/16 haben wir das Lehrwerk „English G access“ vom Verlag Cornelsen eingeführt, um die Anforderungen des neuen Kernlehrplans für die Sekundarstufe I (G 8) angemessen erfüllen zu können, darunter insbesondere den Aspekt der individuellen Förderung. Die Klassen 5 bis 8 arbeiten inzwischen damit. Damit läuft das Lehrwerk „English G 21“ am Ende dieses Schuljahres mit dem neunten Jahrgang aus. Zu „English G access“ gibt es ein umfangreiches, auch computergestütztes Zusatzangebot, das Schülerinnen und Schüler nutzen können.

Der gültige Kernlehrpan beschreibt Kompetenzstufen und bildet die Grundlage für die Erarbeitung unseres schuleigenen Lehrplans. Die Zahl der verpflichtenden Klassenarbeiten beträgt in den Stufen 5 bis 7 sechs, in der Stufe 8 fünf, in der 9 vier. Darüber hinaus ist die mündliche Beteiligung wie in allen Fremdsprachen von besonderer Bedeutung.

GAG goes bilingual

Im bilingualen Profilzweig, der am Ende der sechsten Klasse für die Jahrgangsstufen 7 bis 9 gewählt werden kann, kommt der englischen Sprache ebenfalls eine besondere Bedeutung zu. Die Fächer Biologie und Geschichte werden hier auf Englisch erteilt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Fachvokabular, das die Schülerinnen und Schüler sich in beiden Sprachen aneignen müssen, so dass am Ende der Jahrgangsstufe 9 Schülerinnen und Schüler aller Profilzweige gleichermaßen auf den Fachunterricht der Oberstufe vorbereitet sind.

Seit mehreren Jahren gibt es für interessierte Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase auch die Möglichkeit, an einer international anerkannten Sprachprüfung (Cambridge English: Advanced) teilzunehmen. Wir bieten einen Vorbereitungskurs an.

GAG goes cosmopolitan

In einer zunehmend globalisierten Welt ist die englische Sprache in Politik, Wissenschaft und Geschäftsleben dominierend. Der Englischunterricht bei uns vermittelt nicht nur sprachliche Fertigkeiten. Er bereitet vor auf den verantwortungsvollen und durch das Bestreben nach Verständigung geleiteten Gebrauch der englischen Sprache in der Kommunikation mit Sprechern anderer Muttersprachen und mit anderen kulturellen Hintergründen.

Das ist eine Tatsache, die am Graf-Adolf-Gymnasium als Schule im Netzwerk der Unesco-Projektschulen mit großem Nachdruck verfolgt wird, denn unsere Schule zeichnet sich durch ein sehr differenziertes Austauschprogramm, das unsere Schülerinnen und Schüler in einer immer größer werdenden Zahl in den Jahrgangsstufen 9 und EF annehmen, aus. Dies erfahren in besonderem Maße diejenigen Schülerinnen und Schüler, die an einem Gruppenaustausch mit unserer namibischen Partnerschule, dem Concordia College in Windhoek, teilnehmen.

Darüber hinaus ist Englisch als „lingua franca“ in einer Reihe von schulischen Projekten von zentraler Bedeutung: Bei den Model-United-Nations-Konferenzen (MUN) wird die Arbeit der Vereinten Nationen auf Englisch simuliert. Ebenso werden beim Model International Criminal Court im polnischen Kreisau Fälle internationaler Strafjustiz auf Englisch verhandelt. Zudem findet das alljährliche Unesco-Camp auf Englisch statt.

Das Graf-Adolf-Gymnasium bietet Französischunterricht ab Klasse 6 (2. Fremdsprache nach Englisch) und nach Bedarf auch ab Klasse 8 (im Differenzierungsbereich II als 3. Fremdsprache) an. In der Sekundarstufe I wird der Unterricht in klassenübergreifenden Kursen erteilt. Gründe, warum ein Kind Französisch lernen sollte, gibt es viele: sei es einfach aus Liebe zu Frankreich, seiner Landschaft, Sprache, Kultur und Menschen oder sei es, um später die eigenen Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu verbessern oder in der europäischen Politik mitzumischen (um nur einige zu nennen). Schwierigkeiten beim Erlernen der Sprache treten genauso häufig auf wie in anderen Sprachen, können aber spätestens nach einer ersten Eingewöhnungsphase und mit etwas Fleiß und Einsatz sehr gut bewältigt werden. Zudem werden im Laufe eines Schuljahres nicht nur Grammatik und Wortschatz gebüffelt, sondern verschiedene Daten, Festivitäten, Feierlichkeiten und Bräuche aus dem französischen Kulturraum soweit wie möglich im Unterricht umgesetzt, wie beispielsweise Weihnachten, Fête des Galettes des Rois, oder Aktionen zum Tag der Deutsch-Französischen Freundschaft durchgeführt.

Das neue Lehrwerk À plus! 1-4 nouvelle édition ist auf die heutigen Bedürfnisse und Lernvoraussetzungen der Kinder und Jugendlichen der Sekundarstufe I abgestimmt und bietet im Unterricht viel Raum für altersgerechtes und soziales Lernen, für gezielte Kompetenzerweiterung in den verschiedenen Bereichen einer modernen Fremdsprache und für verschiedenste binnendifferenzierende Maßnahmen (Fördern und Fordern).

Die Leistungsüberprüfungen finden in erster Linie in Form von Klassenarbeiten statt. Ihre Anzahl nimmt im Laufe der Schuljahre immer weiter ab (in der Jgst. 6 und 7: je 6 KA, in der Jgst. 8: 5 KA, in der Jgst. 9: 4 KA). In den Jahrgangstufen 7 und 8 wird je eine Klassenarbeit durch eine mdl. Prüfung ersetzt, um den Anforderungen einer gesprochenen, modernen Fremdsprache auch gerecht werden zu können.

Auch in der Oberstufe hat Französisch seinen festen Platz. Hier können die Schüler ihre in der Sekundarstufe I erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen gezielt anwenden, erweitern und vertiefen. Außerdem kann durch Fortführung des Faches Französisch im Grundkursbereich der Oberstufe der Pflichtbereich Fremdsprachen bis zum Abitur abgedeckt werden. Das Kursangebot wird je nach Schülerzahl ggf. durch Kooperationskurse mit dem benachbarten Hannah-Arendt-Gymnasium in Lengerich sichergestellt.

Die DELF-Prüfungen

Neben den Maßnahmen zur Förderung der interkulturellen Kompetenzen ist die Vorbereitung und Teilnahme an den DELF-Prüfungen ein zusätzliches Element unserer Sprachförderung besonders für leistungsstärkere Schüler. Die Lehrkräfte der Französischfachschaft bereiten die Teilnehmer auf die Prüfungsteile vor und kümmern sich um den organisatorischen Rahmen wie die Anmeldungen und die Durchführung des schulischen Teils.

Mehr unter: Schulprofil/Individuelle Förderung

Der Schüleraustausch mit Chalonnes-sur-Loire

Über den Fachunterricht am Graf-Adolf-Gymnasium hinaus sehen sich die Lehrkräfte der Fachschaft Französisch gerne in der Verantwortung, im Dienst der Deutsch-Französischen Freundschaft die Städtepartnerschaft zwischen Tecklenburg und Chalonnes-sur-Loire und die mittlerweile 40jährige Schulpartnerschaft zwischen dem Graf-Adolf-Gymnasium und dem Collège Saint-Exupéry zu pflegen und zu intensivieren. Der jährlich stattfindende Austausch  mit ca. 25 bis 30 Schülern der Jahrgangstufe 8 erfreut sich großer Beliebtheit und ist allen Beteiligten, Lehrkräften wie Schülern und deren Familien eine Herzensangelegenheit.

Äußerst erfreulich ist in dem Zusammenhang, dass sich bereits einige Schüler nach den äußerst positiven Austauscherfahrungen in der Jgst. 8 für einen individuellen Aufenthalt am Collège Saint-Exupéry in Chalonnes-sur-Loire entschieden haben und für einen längeren Zeitraum in einer französischen Familie ihre zweite Heimat gefunden haben. Es bleibt zu hoffen, dass noch mehr Schüler diese Gelegenheit für sich nutzen werden.

Mehr unter: Schulprofil/Schulpartnerschaften

Newsartikel zum Thema Französisch am GAG finden Sie hier.

Geschichte 1Das Fach Geschichte möchte in besonderer Weise zur Entwicklung einer mündigen Persönlichkeit beitragen. Es verschafft Orientierung in einer komplexen Lebenswelt, vermittelt die Fähigkeit, hinter die Kulissen zu schauen. Durch quellengestützte Rekonstruktion von Vergangenheit und Dekonstruktion von Geschichtsbildern aus Wissenschaft und Populärkultur wird der kritische Geist geschärft. Darüber hinaus soll es Spaß machen, selbst Entdecktes zu präsentieren und andere an dem Erkenntniszuwachs teilhaben zu lassen. Geschichte ist also immer auch Kommunikation.

Geschichte wird am GAG in drei Jahrgängen der Sekundarstufe I unterrichtet, nämlich in der Klasse 6 (von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Mittelalter), in der Klasse 8 (vom Mittelalter bis zum Ersten Weltkrieg) und in der Klasse 9 (vom Ersten Weltkrieg bis zum Ende der bipolaren Welt). Im bilingualen Profilzweig wird der Unterricht in den Klassen 8 und 9 auf Englisch und mit englischsprachigem Lehrwerk (Invitation to History) erteilt. Das Fachvokabular wird dort in beiden Sprachen gelernt, so dass die Schülerinnen und Schüler aus allen Profilzweigen gleichermaßen auf den Geschichtsunterricht der Oberstufe vorbereitet sind.

In der Oberstufe werden neben Grundkursen regelmäßig Leistungskurse eingerichtet. Schüler mit besonderen Interessen und ausgeprägtem Forscherdrang werden hinsichtlich einer Teilnahme an Wettbewerben (z.B. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten) beraten, unterstützt und begleitet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen der Facharbeit in der Qualifikationsphase mit lokalen, regionalen oder überregionalen Problemen der Geschichtsforschung auseinanderzusetzen.

Der Geschichtsunterricht am GAG wird in vielfacher Hinsicht durch die Region bestimmt:
Im Zusammenhang mit dem Kernlernplan NRW werden regelmäßig Exkursionen durchgeführt. So fährt etwa die Einführungsphase im Rahmen der Unterrichtseinheit „Römer und Germanen“ zum Museum und Park Kalkriese. In der Qualifikationsphase steht dann der Besuch der Villa ten Hompel in Münster an. Die Schülerinnen und Schüler nehmen dort an einem Seminar zum Nationalsozialismus teil, beispielsweise zur Rolle der „Grünen Polizei“ beim Vernichtungskrieg im Osten.

Doch auch unmittelbar vor Ort können Spuren des Mittelalters „besichtigt“ werden. In der Kleinstadt Tecklenburg mit ihrem historischen Ortskern und der Burgruine können vor allem Mittelstufenschülerinnen und -schüler vor Ort forschen und entdecken.

Die Unterrichtenden im Fach Geschichte sind:

  • Wilhelm Berentelg
  • Andrea Bergmeyer
  • Jutta Grimstein
  • Monika Höhl (auch bilingual)
  • Tobias Sechelmann (auch bilingual)
  • Christian Stroff

informatik

„Informatik ist Zukunft!“. In diesem Sinne wird Informatik am Graf-Adolf-Gymnasium als ein zentraler Bestandteil des heutigen Bildungsauftrages verstanden und als ein fester Bestandteil des Schulprogrammes umgesetzt.

In der Jahrgangsstufe 5 ist die Informatik als „Informationstechnische Grundbildung“ für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend. In den Jahrgangsstufen 8 und 9 ist die Informatik Teil des Wahlpflichtbereichs, und in der Oberstufe werden seit Jahren Grund- und Leistungskurse angeboten. Besonders interessierte Schülerinnen und Schüler haben darüber hinaus die Möglichkeit, in den Jahrgangsstufen 6, 7 und 8 an einer Arbeitsgemeinschaft zum Thema „Robotik“ teilzunehmen.

DSCN8132

Ganz besonders möchten wir Mädchen einladen, Informatik zu belegen. Viele Mädchen trauen sich in diesem Bereich noch viel zu wenig zu oder lassen sich von Pseudo-Experten-Gerede schocken. Die Belegungszahlen der letzten Jahre deuten hier allerdings glücklicherweise auf eine Trendwende hin. (Michael Spratte)

Informatik in der Jahrgangsstufe 5

Der Umgang mit wichtigen Computerprogrammen wie Textverarbeitung oder Präsentationssoftware gehört heute zu einer berufsvorbereitenden Bildung. Der übende Umgang mit diesen Softwaresystemen soll in den Unterricht der Fächer eingebunden werden. Im Fach Informatik werden diese Programme nicht nur eingeführt, es wird zudem ein vertiefender Blick auf die Prinzipien geworfen, nach denen moderne Programme aufgebaut sind. Dadurch lernen die Schüler nicht nur den Umgang mit speziellen Programmen. Sie werden in die Lage versetzt das Gelernte auf andere Situationen zu übertragen und sich so schnell in neuen Programmen zurechtzufinden.

Folgende Inhaltsbereiche für eine „Informationstechnische Grundbildung“ erscheinen zum jetzigen Zeitpunkt für alle SchülerInnen als notwendig:

  • Grundfunktionen der Betriebssoftware
  • Textverarbeitung
  • Internet
  • Präsentationssoftware
  • Grafikbearbeitung

Informatik im Differenzierungsbereich (Jahrgangsstufen 8 und 9)

Ab dem Schuljahr 2010 / 2010 wird Informatik auch im Differenzierungsbereich für die Jahrgangsstufen 8 und 9 angeboten.

Die Grundidee der Informatik ist die automatisierte Bearbeitung und Lösung abstrakter und auch realweltlicher Probleme. Können bestimmte Problemstellungen nicht allein durch menschliche Intelligenz gelöst werden, weil sie beispielsweise in Komplexität und Größe die menschliche Auffassungsgabe übersteigen, so bedienen sich moderne Gesellschaften des Computers. Die Anwendungsgebiete sind hier bekannter Maßen überaus vielfältig und betreffen potenziell alle Lebensbereiche, wissenschaftliche Disziplinen und auch Schulfächer. Die notwendigen Kompetenzen und Fähigkeiten sind hingegen weitgehend fachlicher Natur und direkt an die Informatik gebunden.

Informatik im Differenzierungsbereich greift daher Themen auf, die in einen überfachlichen Zusammenhang gebracht werden und einen Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler besitzen. Auf diese Weise werden kognitive Fähigkeiten wie auch Anwenderkompetenzen für alle übrigen Fächer nutzbar gemacht.

Besonderer Wert wird auf einen verantwortlichen Umgang mit dem Computer und den Neuen Medien (z.B. Internet) gelegt.

Inhalte:

  • Office-Programme
  • Neue Medien
  • Simulation dynamischer Systeme
  • einfache objektorientierte Programmierung

Informatik in der Oberstufe

In Kooperation mit dem HAG ist am Graf-Adolf-Gymnasium gelungen jedes Jahr Grundkurse und Leistungskurse im Fach Informatik anzubieten. Dieses ist besonders bemerkenswert, wenn man berücksichtigt, dass in ganz Nordrhein-Westfalen pro Jahr keine 300 Schüler im Abitur einen Leistungskurs Informatik belegen (Stand Abitur 2007).

Informatik ist nicht zu verwechseln mit einem Programmierkurs. Die Informatik beschäftigt sich nach den Prinzipien, nach denen Computer, Computernetze und Programme funktionieren und wie mit Hilfe von Computern Probleme gelöst werden können. In diesem Zusammenhang ist Programmieren ein Werkzeug neben Techniken der Analyse und des Modellierens. An die Schüler, die in der Klasse 11 mit das Fach Informatik wählen, werden keine Voraussetzungen gestellt, außer dass ihnen auch zu Hause ein Computer zur Verfügung steht. Alles was in Informatik benötigt wird, wird dort eingeführt und erklärt.

Es wird in der gesamten Oberstufe objektorientiert gearbeitet. Das ist eine moderne und natürliche Herangehensweise an die Informatik. Es werden Problemstellungen wie etwa ein Tennisspiel analysiert, als ein System aus kooperierenden Objekten (Bälle, Spielfeld, Schläger) modelliert und dann in ein Computerprogramm umgesetzt.

Robotik am GAG

Das Themengebiet der Robotik befasst sich mit dem Versuch, das Konzept der Interaktion mit der physischen Welt auf Prinzipien der Informationstechnik sowie auf eine technisch machbare Kinetik zu reduzieren. Der Begriff des „Roboters“ beschreibt eine Entität, die diese beiden Konzepte in sich vereint, indem sie die Interaktion mit der physischen Welt auf Basis von Sensoren, Aktoren und Informationsverarbeitung umsetzt. Kernbereich dieser Arbeitsgemeinschaft bildet das System von „Lego-Mindstorms“. So muss zum Beispiel auf einem Spielfeld aus Lego-Bauteilen möglichst genau navigiert werden, um kleine Aufgaben zu erfüllen. Zum Beispiel sollen die Roboter in einer vorgegebenen Zeit Bauteile transportieren, stapeln oder in bestimmter Weise anordnen. Ziel der AGs bzw. der freiwilligen Arbeit in den Pausen und an freien Nachmittagen ist jeweils die Teilnahme lokalen Wettbewerben und an den Wettbewerben der weltweiten First-Lego-League (FLL) und dem ZdI-Roboterwettbewerb des Landes NRW.

Ansprechpartner sind Herr Gentzsch, Herr Paaschen und Herr Spratte.

Robotik-Gruppen am GAG

Klasse 5 und 6: Robotik-AG und Roberta-AG (nur für Mädchen)
Klasse 7: Robotik im Ergänzungsunterricht (Forderunterricht, Voraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme an der Ag in Klasse 5 und 6)
Klasse 7-9: Robotik-Wettkampf-AG
Oberstufe: Robotik-Experts-AG

 

Kriterien zur Leistungsbewertung

  • Die regelmäߟige Beteiligung am Unterrichtsgespräch. Dabei gehen insbesondere die Wiedergabe von Kenntnissen, Darstellung von Problemsituationen, Beiträge zur Entwicklung von Problemlösungen, Vorstellung von Arbeitsergebnissen aus Gruppen- oder Partnerarbeit und die Klarheit der Darstellungen in die Bewertung ein. SchülerInnen mit Vorkenntnissen sind aufgefordert, sich so zu äuߟern, dass ihnen alle folgen können. Ich erwarte zunehmend eine angemessene Verwendung der Fachsprache. Ausdrücklich möchte ich darauf hinweisen, dass es keinesfalls darum gehen kann, immer sofort fehlerfreie Lösungen vorzustellen. Auch ein fehlerhafter Ansatz zeugt von der Tiefe der Auseinandersetzung und bringt den Unterricht oft besser voran als die perfekte Lösung. Das gleiche gilt für Fragen: Gute Fragen sind oft wichtiger als gute Lösungen. Auch ein „€žJetzt verstehe ich gar nichts mehr.“€œ ist gewünscht und wird positiv gewertet. Man kann sich nur blamieren, wenn man nicht fragt und sich so im Unterricht abhängen lässt.
  • Präsentation und Erläuterung der erstellten Programme / Programmteile. (Darauf kann man sich gut vorbereiten!)
  • Selbstständige, teamorientierte Arbeit zu zweit oder in Gruppen (mit und ohne Rechner). Dabei wird auch beurteilt, wie diese Arbeit organisiert wird. (Absprachen, Arbeitseinteilung, gegenseitige Hilfen)
  • Die selbstständige und intensive Auseinandersetzung mit schriftlichen Informationen und Aufgabenstellungen. Selbstverständlich sind auch hier Fragen erlaubt und erwünscht, aber: Erst lesen und denken, dann möglichst gezielt fragen!
  • Anfertigung und Präsentation von Hausaufgaben
  • Selbstständige Weiterarbeit und Vervollständigung von Programmierlösungen
  • Bearbeiten von Aufgaben im eigenverantwortlichen Unterricht (EVU)
  • Erstellen von Protokollen
  • Nach ausreichender Eingewöhnungszeit: Umgang mit den technischen Systemen (insbesondere Umgang mit der Programmierumgebung, angemessene Reaktion auf Fehlermeldungen usw.)
  • Schriftliche ߜbungen (in der Regel 1 pro Quartal)
  • kleine Referate
  • zuverlässige Organisation der Arbeitsmaterialien, Dateien und Software. (Beispielsweise muss eine Gruppe sinnvoll weiterarbeiten können, auch wenn ein Gruppenmitglied in der Stunde nicht anwesend ist)
Lily Bolduan, 9a (2014/15)

Lily Bolduan, 9a (2014/15)

Der Kunstunterricht bedeutet besonders für die Schüler der Sekundarstufe I einen Ausgleich zu den rein kognitiven Fächern. Hier ist Kreativität gefragt, eine Schlüsselqualifikation in der heutigen Welt.

Angeregt durch die Auseinandersetzung mit Werken aus der Kunstgeschichte schärfen die Schüler ihre Wahrnehmung, analysieren und interpretieren fremde Kunstwerke und entwickeln schließlich eigene Konzepte für ihre künstlerische Umsetzung zu einem speziellen Thema. Dabei sind nicht nur manuelle Fertigkeiten gefragt, die bei den Schülern heutzutage oftmals wenig entwickelt sind, sondern auch die Fähigkeit Probleme zu erkennen und gewohnte Dinge unkonventionell und neu in Beziehung zu setzen.

Das Graf-Adolf-Gymnasium legt besonderen Wert darauf, dass Kunstwerke der Schüler in den Fluren und Treppenhäusern des Gebäudes ausgestellt werden, damit die Schüler eine direkte Bestätigung erfahren. Hier ist besonders das Bild des Monats zu erwähnen, das an zentraler Stelle in der Pausenhalle allmonatlich eine Schülerarbeit durch einen barocken Goldrahmen hervorhebt. Ein gedruckter GAG Jahreskalender der sechsten Klassen wird alljährlich am Elternsprechtag kurz vor Weihnachten verkauft und spiegelt das künstlerische Schaffen der jüngeren Schüler wider.

Auch außerhalb der Schule werden Kunstausstellungen organisiert, um Schülerarbeiten der Öffentlichkeit zu zeigen. Im historischen Gebäude der Legge am Marktplatz in Tecklenburg wird alle zwei bis drei Jahre in einer kleinen Galerie eine Auswahl der besten Werke präsentiert. Postkarten mit Schülerkunstwerken werden verkauft, um Spenden für das Schulpatenkind zu sammeln.

An den UNESCO Projekttagen, die etwa alle zwei Jahre stattfinden, wird auch immer künstlerisch gearbeitet wie z.B. die Schulhofgestaltung zeigt oder große Gruppenarbeiten beweisen.

Im Jahr 2014 gab es erstmalig im Graf-Adolf-Gymnasium eine Ausstellung der Partnerschulen, zu der die mitwirkenden Schulen aus Polen, Namibia und Holland Kunstwerke mit landestypischen Motiven beisteuerten. Sie ist als Wanderausstellung konzipiert, um die Partnerschaft zu stärken und den UNESCO-Gedanken weiterzutragen.

Die Qualität der künstlerischen Arbeit der Schüler des Graf-Adolf-Gymnasiums zeigt sich vor allem durch die häufige Teilnahme am Wettbewerb Jugend gestaltet vom Kreis Steinfurt, bei der unsere Schüler oftmals auch Preisträger werden.

UNESCO-Kunstprojekt 2014

Foto: C. Stroff

Foto: C. Stroff

Warum lernen wir heute noch Latein? Latein ist die Muttersprache Europas. Es hat groߟen Einfluss auf andere Sprachen: In direkter Linie auf die romanischen Sprachen, dann auf das Englische und auch auf das Deutsche. Latein dient als Brücke zur europäischen Mehrsprachigkeit. Latein lernen ist nicht nur ein Modell, wie man sich systematisch eine fremde Sprache erobert, man gewinnt auch ein tieferes Verständnis der eigenen Sprache. Latein ist eine Fundamentalsprache der Wissenschaft: Viele wissenschaftliche Begriffe stammen aus dem Lateinischen. Latein ist somit als Voraussetzung für das Studium von groߟem Nutzen. In vielen Studienfächern (besonders romanische Sprachen und Geisteswissenschaften) wird das Latinum sogar verlangt. Latein macht mit den kulturellen Grundlagen Europas vertraut und vermittelt eine weit ausgreifende allgemeine Bildung. Nebenbei fördert Latein das logische Denken und trainiert folgende Schlüsselqualifikationen: Konzentration, Durchhaltevermögen, Genauigkeit, Strukturieren und präzise Ausdruckweise.
Am GAG kann Latein als 2. Fremdsprache in Klasse 6 gewählt und das Latinum mit mindestens ausreichenden Leistungen am Ende der Stufe EF erworben werden.

10 Thesen pro Latein

Traditionelle Trier-Exkursion der 8. Jahrgangsstufe im Fach Latein

Die Idee einer regelmäߟigen Lateinfahrt nach Trier entstand am GAG vor ca. 20 Jahren dadurch, dass die Fachschaft Latein auch ihren Schülerinnen und Schülern parallel zum Frankreich-Austausch ein eigenes „Austauschprogramm“€œ bieten wollte. Dadurch sollten sie begreifen und möglichst auch erleben, dass Latein einmal eine lebendige Sprache war und immer noch in vielen Bereichen weiterlebt.
In Deutschland bietet sich kein besserer „€žSchaukasten“€œ der römische Antike als Trier. Denn: „€žAnte Romam Treviris stetit annis mille trecentis. – žVor Rom stand Trier schon 1300 Jahre“€œ. Auch wenn dies sagenhafte Alter Triers „€žleicht“€œ übertrieben ist, so gilt die Römerstadt doch bis heute als älteste Stadt Deutschlands. Ein Grund mehr, dort nicht nur Lateinkenntnisse zu erweitern, sondern auch viel Neues über die römische Zivilisation und Kultur zu erfahren. Gemäߟ dem obersten Ziel des Lateinunterrichtes, „€žBefähigung zur historischen Kommunikation“€œ, stehen die zahlreichen römischen Relikte aus der Kaiserzeit, die alle zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, auf der Agenda. Zu den festen Programmpunkten der 4-tägigen Exkursion gehören daher die Palastaula Kaiser Konstantins, das Amphitheater, die Römerbrücke, der Dom mit dem berühmten „€žheiligen Rock“€œ, das Trierer Landesmuseum mit den herrlichen Mosaiken und schlieߟlich die bekannte Porta Nigra, in deren Geheimnisse ein „€žechter Zenturio“€œ die SuS mit einer Erlebnisführung einweiht. Den „€žkrönenden“€œ Abschluss bildet eine selbst konzipierte Stadt-Rallye mit einer anschlieߟenden „€žSiegesfeier“€œ, bei der allen Teilnehmern eine auf Lateinisch verfasste Urkunde verliehen wird.
In Trier können die Schülerinnen und Schüler also mit „€žHerz und Hand“€œ das Fortleben der lateinischen Sprache und der römischen Kultur in europäischer Tradition erleben und somit eine zentrale Leitlinie der UNESCO-Projektschulen nachvollziehen: Zukunft braucht Herkunft! Eine Reflexion der Trier-Fahrt erfolgte in der Regel durch Gespräche, Fotoshows und Tagesberichte, die anschlieߟend auf unserer Homepage auch veröffentlicht wurden.

Literaturkurse werden am Graf-Adolf-Gymnasium in der Jahrgangsstufe 12 angeboten. Sie erstrecken sich über zwei Halbjahre und können von Schülerinnen und Schülern gewählt werden, die nicht die Fächer Kunst oder Musik wählen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen ihre gestalterischen Fähigkeiten erleben und ausbilden.
Das geschieht am GAG häufig in Theaterprojekten.

Zu den Theaterprojekten:

Was erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer?

Dramaturgische Arbeit

Das Einrichten des Textes

  • Streichen, Hinzufügen und Verändern von Text
  • „€žTeilen“€œ von Rollen, Hinzufügen und ߄ndern von Rollen (in Bezug auf das Geschlecht).

Rollenbesetzung

Mehrere Leseproben mit häufigem Rollenwechsel sind dabei sehr hilfreich. ߜbrigens, ein gutes Berufstheater ist  stolz auf seine Ensembleleistung.

Regie- und Probenarbeit  –  Qualität braucht Zeit

  • Gesichts- und Sprechgymnastik, Atem- und Bewegungsübungen sind immer sinnvoll! Denkt und fühlt Euch in Eure Rollen hinein! Benutzt einen Spiegel!
  • Rollen werden immer erst gelesen.
  • Szenen werden aus dem Stegreif (ohne Textbuch) gespielt (Improvisation).
  • Ein nicht zu groߟer Spielabschnitt wird in einem Probenabschnitt bearbeitet. Dann muss der Text beherrscht werden.  Bewegungs- und Raumregie hat jetzt einzusetzen.
  • Mit dem Textbuch in der Hand kann man nicht spielen.
  • Erst wenn ein Spielabschnitt wirklich „€žsteht“€œ gehen wir zum nächsten über, legen aber immer wieder eine Wiederholung des bisher Erarbeiteten ein.  Routine muss sich bilden!
  • Der Einsatz von Kostüm und Schminke sollte in der Regel erst dann erfolgen, wenn wir so weit fortgeschritten sind, dass die einzelnen Szenen „€žstehen“€œ, die Spieler in Sprache, Mimik und Gestik ihre Rollen und den Spielraum beherrschen. Gedanken können wir uns nicht früh genug machen.
  • Auch das Bühnenbild brauchen wir erst zum Ende der Proben. Aber schon zu Beginn sollten wir wissen, welchen Platz das Bühnenbild und gröߟere Requisiten einnehmen werden.
  • Von den „€žstummen“€œ Faktoren, die dieses Stück beeinflussen, ist das Licht einer der entscheidendsten. Ein Stück muss ins rechte Licht gesetzt werden. Lichtregie ist Teil der Gesamtregie.
  • Auch Musik, Geräusche beeinflussen Stimmung.
  • ܜber weitere Effekte muss nachgedacht werden.

Die Mitglieder des Literaturkurses sind immer aufmerksame, kritische und disziplinierte Zuschauer. Natürlich können und sollten sie in der Zeit der Proben sich auch mit anderen Aufgaben beschäftigen (s. o. und Entwurf von Plakat, Programmheft, Eintrittskarten, Begleitprogramm . . .).

Mathematik am GAG handelt nicht nur von trockenen Formeln und Zahlen. Viele Anwendungsbezüge ermöglichen es den Schülern selbständig mathematische Zusammenhänge und Phänomene zu entdecken und zu verstehen. So können sie erfahren, dass Kenntnisse und Fähigkeiten in der Mathematik dazu beitragen, Probleme und Zusammenhänge in Alltagssituationen zu verstehen bzw. zu lösen.

Medien

Dieser Ansatz des Mathematikunterrichts wird durch das Arbeitsbuch „€žMathematik neue Wege“€œ unterstützt. Aufgaben für offene und kooperative Unterrichtsformen sowie Aufgaben, die verschiedene Lösungswege zulassen und den Erwerb von eigenen Lernstrategien fördern, finden hier besondere Berücksichtigung.

Da in vielen Situationen der Computer bei der Lösung von Problemen ein nützliches Hilfsmittel ist, wurden spezielle Konzepte für den Einsatz von Tabellenkalkulationsprogrammen, Geometriesoftware und Funktionsplottern erarbeitet.

Kooperation

Bei der Planung von Unterrichtseinheiten und Klassenarbeiten arbeiten die Mathematiklehrer eng zusammen. Im Hinblick auf die zentralen Prüfungen in der Klasse 10 und die Lernstandserhebungen in der Klasse 8 werden am Ende der Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 9 interne Vergleichsarbeiten geschrieben, die den wichtigsten Stoff des ganzen Schuljahres beinhalten. Bei der Korrektur wird bei allen Parallelklassen das gleiche Punkteschema zu Grunde gelegt, so dass Vergleichbarkeit und Transparenz gegeben sind. Auch in der Jahrgangsstufe 11 wird das Angebot wahrgenommen, an einer landesweiten zentralen Vergleichsklausur teilzunehmen.

Wettbewerbe

Jedes Jahr nehmen viele Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen des GAG an der Mathematikolympiade teil. Sie haben hier die Möglichkeit, sich mit Schülern anderer Schulen zu messen und Aufgaben zu lösen, deren Niveau über das des normalen Unterrichts hinausgeht.

Besonders interessierte und talentierte Schüler der 6. Klassen können zudem an der Schülerakademie Münster (SAMMS) teilnehmen, bei der es darum geht, mathematische Themen projektorientiert, in Teams in kreativer Weise zu bearbeiten.

fs-musik-3

Sekundarstufe I (Jg. 5-9)

Der reguläre Musikunterricht der Sekundarstufe I wird in den Klassen 5, 6, 7 und 9 mit jeweils 2 Wochenstunden über das ganze Schuljahr erteilt.

Seit dem Schuljahr 2008 / 09 gibt es für die Schüler der Erprobungsstufe die Möglichkeit der Teilnahme an einer Bläserklasse. Mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 wird darüber hinaus das musikalische Angebot in der Erprobungsstufe um eine Chorklasse erweitert, getreu dem Motto „€žMusik lernen durch Musik machen“€œ. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Freude am Musizieren, das Musikerleben in der Gemeinschaft und die Stärkung des Selbstbewusstseins.

Sekundarstufe II (Jg. EF-Q2)

Ab der Oberstufe haben die Schüler die Möglichkeit, Musik als Wahlpflichtfach bzw. Abiturfach zu wählen.

Das GAG bietet die Möglichkeit, die Wahlpflichtbindung der Jahrgangsstufe 12 über einen vokalpraktischen Kurs bzw. einen instrumentalpraktischen Kurs abzudecken, d.h. die Schüler wählen statt Musik/Kunst/Literatur Chor oder Orchester/Band als Kurs.

Dieser Kurs kann gemäߟ Ausbildungsordnung mit (maximal) zwei Halbjahren ins Abitur eingebracht werden. Ein anschlieߟendes freiwilliges Weiter-Mitmusizieren ist natürlich möglich und erwünscht.

Diese und weitere Musikangebote bieten den Schülerinnen und Schülern verschiedene Möglichkeiten, sich musikalisch am GAG einzubringen:

 

(1) Bläserklasse (Leitung: S. Reuleaux und C. Riesenbeck)

In der Bläserklasse lernen interessierte Fünft- und Sechstklässler im Rahmen ihres Musikunterrichts für zwei Jahre ein Orchesterblasinstrument kennen (z.B. Klarinette, Saxophon, Querflöte, Trompete, Posaune, Euphonium, Tuba).

Die Schule hat die Instrumente dafür angeschafft und organisiert den Instrumental-unterricht „€“ der Musikunterricht findet regelmäߟig unter der engagierten Leitung von Herrn S. Reuleaux und C. Riesenbeck als Orchesterprobe (Tutti-Probe) statt. Die Lerninhalte der Richtlinien und Lehrpläne werden so direkt praktisch umgesetzt und angewandt. Regelmäߟige Auftritte und Konzertfahrten der Bläserklasse sind für die Kinder zusätzlich motivierend.

Kontakt über: musikklassen@graf-adolf-gymnasium.de

(2) Chorklasse (Leitung: C. Spandau-Schilke)

In der Chorklasse wird das Singen in den Mittelpunkt des Musikunterrichts gestellt. Die Chorklasse stellt wie die Bläserklasse eine moderne und handlungsorientierte Form des Musikunterrichts dar, in dem interessierte Fünft- und Sechstklässler nicht nur den bewussten Umgang mit der eigenen Singstimme erlernen, sondern auch ihre Kreativität, Persönlichkeit und soziale Kompetenz stärken. Neben dem gemeinsamen Singen in der Gruppe erhalten die Schülerinnen und Schüler Stimmbildungsunterricht.

Kontakt über: musikklassen@graf-adolf-gymnasium.de

(3) Concert Band (Leitung: S. Reuleaux)

Die Concert Band versteht sich als Fortsetzung der Orchesterarbeit in den Bläserklassen . Die Concert Band setzt sich aus Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgänge der Schule zusammen. Es werden sowohl Kompositionen klassisch geprägter Blasmusik als auch Pop- und Jazzarrangements einstudiert und bei schulischen Konzertverantaltungen zum Besten gegeben.

(4) Kammermusik-AG (Leitung: U. Lausberg)

Die Arbeitsgemeinschaft

Kammermusik ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen. Sie wurde zu Beginn des Schuljahres 2012/13 gegründet und wird von Ulrike Lausberg, Fachlehrkraft für Musik, geleitet.

Vertreten sind die folgenden Instrumente: Gesang, Blockflöte, Querflöte, Oboe, Trompete, Violine, Violoncello, Gitarre, Schlagzeug, Klavier.

Der zeitliche Rahmen der Proben und Aufführungen wird flexibel gehandhabt und jeweils untereinander abgesprochen. Die AG bietet Schülerinnen und Schüler ein Forum, wo sie solisitisch und in kleinen Kammermusik-Formationen musikalische Werke erarbeiten und in Schulkonzerten und auߟerschulischen Institutionen präsentieren.

(5) Instrumentalpraktischer Kurs (Leitung: C. Riesenbeck), Vokalpraktischer Kurs (Leitung: C. Spandau-Schilke)

Der instrumental- und vokalpraktischer Kurs bietet den Schülerinnen und Schülern in der Qualifikationsphase die Gelegenheit sich in besonderem Maߟe musikpraktisch zu engagieren. Mit seinen musikpraktischen Schwerpunkten liegt der Fokus der beiden Kurse auf dem Erlernen der Besonderheiten des Ensemblespiels mit dem Instrument bzw. dem sicheren Umgang mit der Stimme sowie die Möglichkeit, Stücke unterschiedlichster Art einzustudieren, zu verfremden, Klangexperimente durchzuführen oder eigene Stücke zu arrangieren / zu erfinden. Diese Gestaltungen werden musiktheoretisch reflektiert und weitere theoretische Kenntnisse vermittelt.

Ziel ist die Aufführung eines im Verlauf des Kurses entwickelten Projekts, welches die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich planen, vorbereiten und durchführen.

(Rb, Lb, Sd)

846b95695d

Was hat die Philosophie mit einem Elefanten zu tun?

Nun, da gibt es schon einiges. Der Elefant gilt z.B. auch als weise, dickfellig, abgeklärt, grau, geduldig und langsam – wie manche Philosophen.  Er denkt in langen Zeiträumen, ist ungeheuer umfangreich und schwer zu besteigen – wie die Philosophie. Wenn man nahe daran ist, sieht man immer nur einen Teil von ihr
– und den kann man leicht mit dem Ganzen verwechseln.

Es ist also ziemlich schwer zu sagen, was Philosophie eigentlich ist, weil sie sehr viele Bereiche betrifft. Aus ihr sind sämtliche Wissenschaften entstanden. Allein in Europa befasst man sich schon etwa 2600 Jahre lang mit Philosophie, in Asien und Indien noch länger. Sie ist ein Spiegelbild der menschlichen Neugierde, denn sie fragt stets etwas weiter, als eigentlich logisch und wissenschaftlich erlaubt wäre – und dabei kann man viel ߜberraschendes entdecken, auch für das eigene Leben.

Philosophen sind immer auf der Suche nach Erklärungen und Sinnzusammenhängen. Manche Selbsttäuschung des Menschen wurde auf diese Weise aufgedeckt. Und wer weiߟ, dass er sich täuschen kann, wird nicht mehr so leicht andere verfolgen, die nicht seiner Meinung sind. Vielleicht ist Philosophie darum heute sogar ein wenig in Mode, denn vielen Leuten genügt es nicht mehr, als einzige Antwort auf ihre Fragen nach dem Sinn mit irgendwelchen Werbeslogans oder Seifenopern abgespeist zu werden. Und dass Geld und Konsum nicht alles sind, weiߟ ja jedes Kind.

Was ist also Philosophie?

„Liebe zur Wahrheit und zur Weisheit“ (Sokrates?)
„Forschen nach der Natur der Dinge“ (Heraklit)
„Erkenntnis des Seienden, Ewigen, Unvergänglichen“ (Platon)
„Untersuchung der Ursache und Prinzipien der Dinge“ (Aristoteles)
„Streben nach theoretischer und praktischer Tüchtigkeit“ (Stoa)
„Vermögen, durch Vernunft glücklich zu werden“ (Epikur)
„Vor aller Wissenschaft tritt sie auf, wo Menschen wach werden.“(Karl Jaspers)
Die Antwort auf die Fragen: „Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?“ (Immanuel Kant)
„Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt drauf an, sie zu verändern.“ (Karl Marx)

Ist jetzt klar, was Philosophie ist?

Nein?!

Die beiden links haben es auch noch nicht ganz begriffen, denn Philosophen sind keine Pop-Idole, die man verehren muss oder mit denen man angeben kann. Besser ist es, sie kritisch zu lesen. So wird am besten deutlich, worum es geht.

Der Physikunterricht am GAG versucht insbesondere durch praktisches Arbeiten über zahlreiche Schülerversuche, Bastelprojekte und anschauliche Modelle den Spaß an Naturwissenschaften zu fördern und Schülerinnen und Schüler zu motivieren.
Wir wollen an vorhandenes Wissen unserer Schülerinnen und Schüler anknüpfen, ihnen die Gelegenheit geben, sich mit ihren Vorstellungen nicht nur über die Theorie, sondern auch nach Möglichkeit über praxisorientierte Ansätze auseinanderzusetzen, um neue Erkenntnisse zu schaffen und nachhaltig zu sichern.

Physik wird in folgenden Jahrgangsstufen unterrichtet:

Jahrgangsstufe 6:
Beim ersten Kontakt mit dem neuen Unterrichtsfach soll den Schülerinnen und Schülern anhand von Naturphänomenen ein interessanter und anregender Einstieg geboten werden. Die Inhalte der Themengebiete Elektrizität und Magnetismus, das Licht und der Schall sowie Temperatur und Energie werden altersgerecht vermittelt und das wissenschaftliche Arbeiten erlernt. Der Bau eines Autos mit einem Luftballonantrieb oder des Modells eines energiesparenden Hauses sind Beispiele für die Vernetzung von Theorie und Praxis.

Jahrgangsstufe 8 bis 9:
Da die Schülerinnen und Schüler in diesen Jahrgangsstufen mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen und Methoden besser vertraut sind, wird nun ein vertiefter Einstieg in Optik, Elektrizitätslehre, Wärmelehre, Mechanik sowie Atom- und Kernphysik ermöglicht. Hierbei wird auch die Mathematik als wichtiges Werkzeug zur Beschreibung und Erklärung von Versuchen und Phänomenen genutzt.

Warum schwimmt ein Schiff?
Weshalb ist der Himmel blau und ein Regenbogen bunt?
Dies sind nur zwei Fragen, denen im Unterricht auf den Grund gegangen wird.

Freestyle Physics: Ein Highlight ist der Bau von Wasserdruck getriebenen Raketen in der Jahrgangsstufe 8, mit welchen unsere Schülerinnen und Schüler beim jährlich stattfindenden Wettbewerb der Universität Duisburg an den Start gehen.

Jahrgangsstufe EF bis Q2 (bzw. 10 bis 12)
Die Kurse in der Oberstufe finden in Kooperation mit dem HAG Lengerich statt, so dass in jedem Jahrgang sicher ein Grundkurs stattfindet.
In der Einführungsphase (EF) steht hauptsächlich die Analyse von Bewegungen im Vordergrund. Die Bedeutung der Beschreibung und Modellierung von Bewegungen jeglicher Art ist im Zeitalter der Mobilität von sich aus gegeben. Der Stellenwert der Mathematik der Jahrgangsstufen 8 und 9 spielt hierbei eine wesentliche Rolle, weshalb die Physik hier eine gute Rolle zur Nachbereitung mathematischer Inhalte bietet und dank der möglichen Anwendung auf eindrucksvolle Weise Theorie und Praxis verbindet.

Im „Endspurt“ vor dem Abitur erarbeiten die Schülerinnen und Schülern nun die Themengebiete: Quantenobjekte (Welle-Teilchen-Dualismus), Elektrodynamik, Strahlung und Materie, Relativität von Raum und Zeit.

Das Fach Politik (Sek.I) und Sozialwissenschaften (Sek.II) wird von Herrn Hagedorn, Frau Jansen-Netter, Herrn Mecke und Frau Wilmer unterrichtet.

Das Fach Politik wird in der Sekundarstufe I in den Klassen 6, 7 und 9 erteilt. Es ist von seiner Struktur her auf Aktualität angewiesen und stellt Themen, Inhalte und Methoden in den Vordergrund, die dem Lebens- und Erfahrungshorizont der Schüler entsprechen. Die Schüler erfahren Politik als Organisation menschlichen Zusammenlebens in Form der Situationsfelder Familie, Schule, Freizeit, Arbeitswelt, Markt und Staat.

Das Fach Sozialwissenschaften wird in der gymnasialen Oberstufe ab der Jahrgangsstufe 11 unterrichtet und gehört zu den Pflichtbindungen, d.h., jeder Schüler muss bis zum Abitur in der Oualifikationsphase (12/13) in zwei Halbjahren dieses Fach belegen. Aufgrund der Wahlen entstehen regelmäßig Leistungs- und Grundkurse. Für Schüler, die das Fach nicht in fortlaufenden Kursen belegt haben, werden zur Erfüllung der Pflichtbedingungen zweistündige Kurse in den Jgst. 13.1 und 13.2 angeboten.

Im Fach Sozialwissenschaften verschränken sich die wissenschaftpropädeutische Zielsetzung und die erzieherische Dimension der politischen Bildung. Schüler erwerben also nicht nur Kenntnisse in den Bezugsfächern Politologie, Soziologie und Ökonomie, sondern sollen z.B. auch die Fähigkeit und Bereitschaft entwickeln, sich in politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen zurechtzufinden und Herrschaftsverhältnisse nicht ungeprüft hinzunehmen, in politischen Alternativen zu denken und zu lernen, sich zu engagieren.

D

as schulinterne Curriculum für das Fach „€žPraktische Philosophie“€œ (PP) leitet sich aus dem Kernlehrplan PP ab, der sieben sogenannte „€žFragenkreise“€œ vorgibt, denen sämtliche Unterrichtsinhalte zugeordnet werden können:

40d820d1d2

6dd1b1dbef

 

Ein „€žFragekreis“€œ ist laut Kernlehrplan dann als vollständig behandelt zu betrachten, wenn er in mindestens einem Inhaltsfeld Alltagserfahrungen und Lebenssituationen von Schülerinnen und Schülern (die personale Perspektive), gesellschaftliche Wertvorstellungen und Wertkonflikte (die gesellschaftliche Perspektive) und entsprechende aktuelle und historische Denkansätze der philosophischen Ideengeschichte aufgreift.

Je nach Altersstufe und Lerngruppe arbeiten die PP-Lehrer mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen im  Rahmen der jeweiligen Themenbereiche.

Mögliche Unterrichtsthemen für die Jahrgangsstufen 8/ 9:

1. Fragenkreis: Die Frage nach dem Selbst:

Identität

-„€žWer ist dieser Ich?“€œ -Selbsteinschätzung, Fremdeinschätzung

Leib und Seele

-Beziehungen von Leib und Seele/ Gefühl und Verstand

2. Fragenkreis: Die Frage nach dem Anderen

Leben in Gemeinschaften

-gesellschaftliche Bedeutung von Parteien, Verbänden, Vereinen, Familie

Begegnung mit Fremden

-Milieus, Klassen- und Schichtenmodelle

Partnerschaft, Freundschaft, Liebe

-Freundschaft und wahrhaftige Liebe

-gesellschaftliche Wertschätzung unterschiedlicher Partnerschaftsformen

Rollen- und Gruppenverhalten

– Idole und falsche Vorbilder

– Vorbilder in den Medien

Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft

– Formen des Umgangs mit Minderheiten

3. Fragenkreis: Die Frage nach dem Guten Handeln

Gewissen

-„€žGewissen“€œ in der Ellenbogengesellschaft?

Freiheit und Verantwortung

-„€žInwiefern sind wir wirklich frei?“€œ

-„€žKeine Verantwortung ohne Freiheit?“€œ

Lust und Pflicht

-Erlebnis- und Freizeitgesellschaft

Umgang mit Konflikten

-„€žDas Böse“€œ in der Philosophie

Gewalt und Aggression

Werte und Normen

-Wertetypen, Wertewandel

4. Fragenkreis: Die Frage nach Recht, Staat und Wirtschaft

Regeln und Gesetze

-„€žInwiefern begrenzen mich Regeln und Gesetze? „€žInwiefern profitiere ich davon?“€œ

Recht und Gerechtigkeit

-Legalität und Legitimität

-Herrschaft von Personen und Herrschaftdes Rechts

Institutionen und Staatsformen

– „€žWieviel Macht braucht ein Staat?“€œ

– Konflikte zwischen Bürgern und Staat

– Kirche und Staat

Völkergemeinschaft – Friede

– Entwicklungshilfe

– Streitkräfte für den Frieden?

Politische Utopien

– politische Ideale und Realpolitik

– Zukunftsentwürfe

Armut und Wohlstand

– Prinzipien der Wirtschaftsförderung

– Verteilungsgerechtigkeit

5. Fragenkreis: Die Fragen nach Natur und Technik Natur als Um- und Mitwelt

Natur untersuchen/ bewahren

– Naturschutz und Tourismus

– „€žWas bedeutet Naturwissenschaft?“€œ

Technik „€“ Nutzen und Risiko

-Entwicklung der Technik

-Philosophen über  Technik

-Gentechnologie

-Nutzen und Gefahren der Forschung

-Unsere Zukunft: Der Mensch nach Maߟ?

Ökologie versus Ökonomie

-„€žProfit vs. Natur“€œ

6. Fragenkreis: Die Frage nach Wahrheit, Wirklichkeit und Medien

Wahrheit und Schein

-„€žWas ist Wahrheit?“€œ

-„€žWoran erkennen wir, ob etwas wahr ist?“€œ

-Wie nehmen wir etwas als etwas wahr?

Logisch wahr und falsch

-Logik und Argumentation

-der Satz vom Widerspruch

Medien „€“ Virtualität und Realität:

-virtuelle Realitäten: wozu und warum?

-mediale Vorbilder und Idole

Vorurteil und Urteil

„€žWelche Folgen können Vorurteile haben?“€œ

-Auߟenseiter, Feindbilder, Mobbing,

„€žWie können Vorurteile überwunden werden?“€œ

7. Fragenkreis: Die Frage nach Ursprung, Zukunft und Sinn

Glück und Sinn des Lebens

„€žWas ist Glück?“€œ- Glückserfahrungen

„€žWas brauche ich eigentlich?“€œ

„€žMacht Bedürfnisbefriedigung glücklich?“€œ

-religiöse Vorstellungen vom glücklichen Leben

Arbeit, Freizeit, freie Zeit

-das Verhältnis von Arbeit und Beruf

-Markenbewusstsein/ Werbung

-Veränderungen im Konsumverhalten

-Umgang mit Zeit, Geld und Medien

-„€žWozu arbeite ich?“€œ

Sterben und Tod

-Erfahrung der Endlichkeit

-Deutungen des Todes

-Trauerrituale, Trauerbewältigung

-Was wäre ein Leben ohne Tod?

-Tod in Philosophie Literatur, Kunst, Religion und Wissenschaft

-Sekten und Okkultismus

Das Fach Pädagogik (auch Erziehungswissenschaft genannt) wird in der gymnasialen Oberstufe ab der Einführungsphase (EF) von Frau Plikat-Schlingmann und Frau Diener-Friesen unterrichtet. In der Qualifikationsphase (Q1/ Q2) bieten wir aufgrund der Wahlen regelmäßig Leistungs- und Grundkurse an. Pädagogik ist beliebtes schriftliches und mündliches Abiturfach.

Was erwartet Sie in diesem Unterrichtsfach?

Mit dem Fach Pädagogik starten Sie in einem Fach völlig neu.

1. Im Fach Pädagogik setzen Sie sich mit etwas auseinander, mit dem Sie selbst schon viele Erfahrungen gemacht haben: Erziehung und Entwicklung.

2. Der Unterricht bereitet Sie auf ein breites erzieherisches Berufsfeld vor.

3. Sie erwerben Wissen und Fähigkeiten, die Sie in allen Berufen anwenden können, in denen mit Menschen gearbeitet wird

4. und Sie werden auf eine zukünftige Mutter- bzw. Vaterrolle vorbereitet.

5. Sie erwerben Kenntnisse aus den Bereichen Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie, die für Sie und Ihre persönliche Situation konkret nützlich sind.

6. In diesem Fach wird theoretisch und praktisch gearbeitet, und die im Unterricht gemachten Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse können zur Verbesserung Ihres konkreten Handelns direkt genutzt werden.

7. In ganz besonderer Weise entspricht das Fach Pädagogik dem übergeordneten Ziel der gymnasialen Oberstufe: Selbstverwirklichung in sozialer Verantwortung: ICH und WIR

8. Das Fach Pädagogik unterstützt Problemorientierung, Methodenkompetenz und Selbstorganisation von Lernen.

9. Die Inhalte des Faches tragen durch ihren unmittelbaren Lebensbezug zur Allgemeinbildung bei, und Sie werden an den konstruktiven Umgang mit widersprüchlichen Lehrmeinungen herangeführt.

religionSchon kleine Kinder stellen die großen Fragen des Lebens: „Wie ist die Welt entstanden?“ oder „Wie sieht es eigentlich im Himmel aus?“ Wenn die Kinder älter werden, lauten ihre Fragen: „Hat mein Leben einen Sinn und ein Ziel?“, „Wie kann ich glücklich werden?“ – „Was ist gut, was ist böse?“ – „Woher kommt das Leid in der Welt?“ oder „Existiert Gott überhaupt?“ Wenn Kinder und Jugendliche solche Fragen stellen, dann werden diese von Menschen mit unterschiedlicher religiöser bzw. weltanschaulicher Herkunft und Lebensweise beantwortet. Die Religion bildet schon immer einen Teil unserer Lebenswelt, und auch derjenige, der in einer nicht religiös sozialisierten Familie aufwächst, begegnet ihr im Alltag durch religiöse Gebäude, Rituale, Lebensweisen, Feiertage, Überzeugungen und Symbole. So prägt die Religion unsere Kultur und Gesellschaft ähnlich wie die Wissenschaft, die Politik und die Wirtschaft. Der Religionsunterricht ist nicht einfach nur ein Fach unter vielen: neben dem Staat kommt auch die Kirche mit ins Spiel, das eigene Menschenbild und der persönliche Zugang zum Glauben sind von besonderer Bedeutung. Aufgeschlossenheit für Gott und seine Sache ist gefragt. Der evangelische Theologe Paul Tillich definiert Religion treffend auf diese Art und Weise, was die thematische Bandbreite des Religionsunterricht skizzieren kann: „Religion ist das, was uns unbedingt angeht.“

Unterricht

Am Graf-Adolf-Gymnasium wird Evangelische bzw. Katholische Religionslehre in allen Jahrgangsstufen unterrichtet. Das ermöglicht die Wahl als mögliches Abiturfach. Unser Religionsunterricht will einen Beitrag zur religiösen Bildung leisten. Darunter verstehen wir Impulse zur Entwicklung einer eigenen religiösen Identität als Voraussetzung zur Beteiligung am interreligiösen Dialog, so wie er in unserer demokratisch verfassten, pluralen Gesellschaft gefordert wird.
Die Unterrichtsinhalte des schulinternen Curriculums orientieren sich an den Kernlehrplänen des Landes NRW für den Evangelischen bzw. Katholischen Religionsunterricht, wobei wir in besonderer Weise der religiösen Heterogenität unserer Schülerschaft Rechnung tragen, indem wir neben die Kenntnis und Begegnung mit dem christlichen Glauben immer auch die Auseinandersetzung mit anderen Religionen oder nichtreligiösen Weltanschauungen stellen.
Die Unterrichtsthemen stellen unsere Schülerinnen und Schüler und ihre Fragen, Interessen, Hoffnungen und Sorgen in den Mittelpunkt. Wir suchen gemeinsam vielfältige Antworten in der Bibel ebenso wie in heiligen Schriften anderer Religionen und in weltlichen Texten.

Die Bibel verstehen wir als Dokument menschlicher Grunderfahrungen in Beziehung zu dem Gott der jüdisch-christlichen Tradition des Alten und Neuen Testamentes.

Unser Religionsunterricht bietet Auseinandersetzung mit den Fragen danach, was unsere Lebensführung, unser Engagement, unser Mut und unsere Glaubwürdigkeit für das Leben aller Menschen in der Welt bedeutet. Das wollen wir auch und in besonderer Weise am Leben und Wirken der Person Jesu aufzeigen.

Dabei sollen Schülerinnen und Schüler erkennen und verstehen lernen, dass religiöse Traditionen, gottesdienstliche Rituale und eine persönliche Religiosität keine überkommenen Gewohnheiten sind, sondern Zeichen eines gelebten Glaubens an den Gott, der Menschen im aktuellen Geschehen der Welt begleitet.
Sinn und Ziel religiöser Bildung am Graf-Adolf-Gymnasium ist es daher, Leben gestalten zu helfen. Der Unterricht berücksichtigt die curricularen Kernvorgaben und immer auch die Schülerinnen und Schüler als heranwachsende Menschen, ihre Fragen, ihre Vorstellungen, ihre Anliegen.
Da wir alle um die zerstörerischen Folgen von Intoleranz und Fanatismus, aber auch von Gleichgültigkeit und Beliebigkeit wissen, verhilft der Religionsunterricht Kinder und Jugendliche dazu, religiöse Weltdeutungen und Lebensmuster zu verstehen, so dass er sie in die Lage versetzt, eine eigene Haltung gegenüber religiösen Fragen zu entwickeln, damit er sie zu religiöser Toleranz und Dialogfähigkeit erzieht. Das Hineinversetzen in andere Denk- und Sichtweisen spielt dabei eine Rolle. Auf diese Weise entsteht eine Orientierungskompetenz, die über die Schule hinaus im Alltagsleben hilft, Standpunkte einzunehmen.
Dazu gehört auch die Aufgabe des Religionsunterrichts, Sorge dafür zu tragen, dass im Religionsunterricht Phasen des Innehaltens oder der produktiven Verlangsamung nicht in Vergessenheit geraten. So sind die Schüler und Schülerinnen hier an einen Religionsunterricht gewöhnt, der modern und produktorientiert ist, der im Wechsel von offenen und geschlossenen Lernphasen stattfindet und ihnen Raum gibt zur selbstständigen und selbstverantwortlichen Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand. Dem entspricht unter anderem die ganzheitliche Ausrichtung mancher Lernarrangements auf ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand.

Lehrwerke

Kompetenzorientierung ist wie in anderen Fächern auch ein Merkmal des Religionsunterrichts. Dem trägt die Fachschaft Katholische Religion beispielsweise durch die Wahl der Lehrwerke Rechenschaft. Die Klassen 5 und 6 arbeiten im Unterricht mit dem Lehrwerk „Leben gestalten 1. Katholischer Religionsunterricht. Ausgabe N“ aus dem Verlag Klett. Die Jahrgänge 7 bis 9 benutzen den Band „Leben gestalten 2. Katholischer Religionsunterricht. Ausgabe N“ aus dem Verlag Klett im Unterricht. Grundlage für die Arbeit in den drei Jahren der gymnasialen Oberstufe ist „Vernünftig glauben. Arbeitsbuch für den katholischen Religionsunterricht Oberstufe“, das im Schulbuchverlag Schöningh erschienen ist.
Auch die Fachschaft Evangelische Religion hat sich für ein neues kompetenzorientiertes Lehrwerk für die Klassen 5 und 6 entschieden. Diese Kurse arbeiten mit der Neuauflage des Kursbuchs Religion aus dem Calwer Verlag. Die alten Kursbücher Religion der Klassen 7 bis 9 werden durch die Neuauflage des Kursbuches ersetzt, sobald diese im Handel erhältlich ist. In der Oberstufe wird mit verschiedenen Themenheften zu den einzelnen Halbjahren gearbeitet.

Schulgottesdienste und -andachten

Evangelische und katholische Christen verbindet mehr als sie trennt. Die lange Tradition ökumenischer Zusammenarbeit zwischen den beiden Fachkonferenzen evangelische und katholische Religionslehre wird immer wieder sichtbar in den ökumenischen Schulgottesdiensten, zu denen sich die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer und zum Teil ebenfalls die Eltern treffen. In der Evangelischen Stadtkirche zu Tecklenburg, in der katholischen Kirche St. Michael Tecklenburg oder in Schulräumen finden diese Gottesdienste oder Andachten statt. Zur Einschulung eines neuen 5. Jahrgangs am Schulanfang, zu einer gemeinsamen Weihnachtsstunde in der Religionsschiene der Jahrgangsstufe 5 vor dem Weihnachtsfest, zu einer weihnachtlichen vorwiegend musikalischen Andacht für die Klassen 6 bis 8 zwischen dem ersten und zweiten Advent, besonders für die katholischen Schülerinnen und Schüler zu einem Gottesdienst zum Aschermittwoch am Beginn der Fastenzeit, zu einem Abschlussgottesdienst für die Abiturienten sowie zu einer von Schülern gestalteten Andacht für die Jahrgänge 9 bis 12 am Tag vor den Sommerferien.
Besonders zu diesen Gelegenheiten im Laufe eines Schuljahres versammeln wir uns und können uns auf das besinnen, was letztlich für das „Funktionieren“ einer Schule, für das Zusammenleben von Schülern und Lehrern wesentlich ist: Der Glaube, dass wir Menschen uns nicht absolut setzen, sondern abhängig wissen von einem Größeren und Anderen, den wir Gott nennen.

Das Fach Politik (Sek.I) und Sozialwissenschaften (Sek.II) wird von Herrn Gentzsch, Frau Jansen-Netter, Frau Miegel und Frau Wilmer unterrichtet.

Das Fach Politik wird in der Sekundarstufe I in den Klassen 5, 7 und 9 erteilt. Im Differenzierungsbereich der Sekundarstufe I wird ab Klasse 8 in Kooperation mit dem Fach Erdkunde ein Kurs Erdkunde/Sozialwissenschaften angeboten.

Das Fach Politik ist von seiner Struktur her auf Aktualität angewiesen und stellt Themen, Inhalte und Methoden in den Vordergrund, die dem Lebens- und Erfahrungshorizont der Schüler entsprechen. Die Schüler erfahren Politik als Organisation menschlichen Zusammenlebens in Form der Situationsfelder Familie, Schule, Freizeit, Arbeitswelt, Markt und Staat. Die Schülerinnen und Schüler sollen ermutigt werden an sozialen, politischen und ökonomischen Prozessen aktiv teilzunehmen und Mitverantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

Das Fach Sozialwissenschaften wird in der gymnasialen Oberstufe ab der Jahrgangsstufe EF (10) unterrichtet und gehört zu den Pflichtbindungen, d.h., jeder Schüler muss bis zum Abitur in der Oualifikationsphase (11/12) in zwei Halbjahren dieses Fach belegen. Aufgrund der Wahlen entstehen regelmäßig Leistungs- und Grundkurse. Für Schüler, die das Fach nicht in fortlaufenden Kursen belegt haben, werden zur Erfüllung der Pflichtbedingungen Zusatzkursee in den Jgst. Q2.1 und Q2.2 angeboten.

Im Fach Sozialwissenschaften verschränken sich die wissenschaftpropädeutische Zielsetzung und die erzieherische Dimension der politischen Bildung. Schüler erwerben also nicht nur Kenntnisse in den Bezugsfächern Politologie, Soziologie und Ökonomie, sondern sollen z.B. auch die Fähigkeit und Bereitschaft entwickeln, sich in politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen zurechtzufinden und Herrschaftsverhältnisse nicht ungeprüft hinzunehmen, in politischen Alternativen zu denken und zu lernen, sich zu engagieren.

spanisch

¿Español? – ¡Claro que sí!

Ab dem Schuljahr 2016/17 kann Spanisch am Graf-Adolf-Gymnasium bereits ab Klasse 6 als zweite Fremdsprache als Alternative zu Französisch und Latein erlernt werden. Der Unterricht umfasst in allen Sprachen zunächst vier Wochenstunden, ab der Jahrgangsstufe 9 ist der Unterricht dreistündig. Das Fach Spanisch kann in der Oberstufe als dreistündiger Grundkurs weitergeführt werden.
Wie bisher kann Spanisch aber auch als neueinsetzende Fremdsprache ab der 10. Klasse erlernt werden. Der Spanisch-Grundkurs wird von der 10 bis zur 12 durchgehend vierstündig unterrichtet, wodurch eine starke Progression ermöglicht wird, die eine hohe Lernbereitschaft bei den Schülerinnen und Schülern voraussetzt.  Mit Spanisch wird die geforderte Zweisprachigkeit bis zum Abitur abgedeckt, wenn man nicht in den naturwissenschaftlichen Zweig ausweichen möchte. Zudem kann das Fach von den Schülerinnen und Schülern des Grundkurses entweder als drittes Abiturfach gewählt werden, das heißt, sie müssen eine drei Zeitstunden umfassende schriftliche Abiturprüfung absolvieren, oder als viertes, mündliches, Prüfungsfach. Unabhängig von der Wahl der Abiturfächer ist Spanisch von allen Schülerinnen und Schülern durchgängig schriftlich zu belegen.

Los cursos de español

Der Spanischunterricht in der Sekundarstufe I wird sukzessive ausgebaut, sodass ab dem Schuljahr 2019/20 Spanisch in allen Jahrgangsstufen angeboten werden wird.
Anhand des Lehrbuchs sowie dem zugehörigen Arbeitsheft lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst Spanien und später auch ausgewählte lateinamerikanische Länder kennen. Der Anfangsunterricht ist stark kommunikativ ausgerichtet, damit die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, das Erlernte direkt in authentischen Situationen anzuwenden.
Auch in der Sekundarstufe II verläuft der Unterricht möglichst auf Spanisch. Im ersten Lernjahr werden die lexikalischen und grammatischen Grundlagen gelegt, wobei die Lerner häufig auf ihre Kenntnisse aus anderen Fremdsprachen zurückgreifen können. Ab dem zweiten Lernjahr rückt unter anderem die Textarbeit mit in den Vordergrund und es werden nach Vorgabe des Zentralabiturs Themen behandelt, die Spanien und den spanischsprechenden Ländern Lateinamerikas entwachsen. So geht es in Bezug auf Spanien zum Beispiel um die autonome Region „Andalusien“, die Immigration von Afrika nach Spanien sowie die Mehrsprachigkeit Spaniens, denn in Spanien spricht man vier Sprachen: Katalanisch (catalán), Galizisch (gallego), Baskisch (vasco) und Kastilisch (castellano). Stellvertretend für die lateinamerikanischen Länder wird zurzeit Chile im Unterricht behandelt, zudem wird die Kinderarmut sowie die Situation der indigenen Völker im Spanischunterricht thematisiert. Dem schulinternen Curriculum sind Details in Bezug auf die Akzentuierungen innerhalb der einzelnen Halbjahre  zu entnehmen.
Im Unterricht selbst stehen neben landeskundlichen Inhalten und Spracherwerb  immer wieder auch interkulturelle Fragestellungen im Blickpunkt. Diese werden in der 10 hauptsächlich mit Hilfe des Lehrwerks „A_tope.com“ aus dem Cornelsen-Verlag erarbeitet. Allerdings werden die Lehrbuchtexte durch weitere Materialien ergänzt und im zweiten Halbjahr der 10 kann bereits eine Lektüre gelesen werden. In der Qualifikationsphase wird mit erstellten Dossiers gearbeitet. Da im Spanischunterricht besonders auf die Authentizität der Texte Wert gelegt wird, werden neben Zeitungsartikeln, Kurzgeschichten, Gedichten und Romanauszügen immer wieder auch Lieder oder Filmausschnitte herangezogen.

Gemäß des Kernlehrplans werden die Schülerinnen und Schüler von Beginn an in allen geforderten Kompetenzen (Hör(seh)verstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und Sprachmittlung) geschult, die auch alle Bestandteil der Klausuren sein können. Zur Überprüfung der Kompetenz „Sprechen“ werden die vierte Klausur in der 10 sowie die 2. Klausur in der 12 durch eine mündliche Kommunikationsprüfung ersetzt.

El español internacional

Dadurch, dass Spanisch als Weltsprache, in der Musik, der Wirtschaft oder im Tourismus zunehmend an Bedeutung gewinnt, nutzen viele unserer Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Sprachkenntnisse im Rahmen von Auslandsaufenthalten zu erwerben oder zu vertiefen. Von A(rgentina) bis V(enezuela) reicht die Palette der Länder, die für solche Vorhaben in Frage kommen. Besonders hat es unsere Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren nach Chile oder Argentinien gezogen, aber auch Venezuela, Paraguay, El Salvador, Perú und Guatemala sind von unseren Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Schüleraustauschs schon bereist worden.

5f0a926f41

Die Hauptzielsetzung der Fachschaft Sport am Graf-Adolf-Gymnasium in Tecklenburg besteht darin, den Schülerinnen und Schülern eine breite Palette an Sportarten anzubieten, damit jeder die Möglichkeit hat, Sportarten zu entdecken, die bestenfalls lebenslang und individuell gewinnbringend betrieben werden können.

Den Pädagogischen Perspektiven entsprechend stehen neben der motorischen Entwicklung, die durch Verbesserung konditioneller Eigenschaften wie Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit, durch Verbesserung koordinativer Fähigkeiten, und durch das Erlernen von sportartspezifischen Fertigkeiten, erreicht wird, vor allem die für die Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit positiven Aspekte von Bewegung im Vordergrund, die auf eine Weise erfahrbar gemacht werden, dass sie zu einem selbstverantworteten Bestandteil der eigenen Lebensgestaltung werden. Gemäß dem Doppelauftrag der Schule – Bildung und Erziehung dient der Sportunterricht aber auch dazu, ein sportliches Leistungs- und Regelbewusstsein zu entwickeln und die Schülerinnen und Schüler durch Kooperation zur Selbstorganisation sportlicher Situationen zu befähigen und sie anzuleiten, den Sport ggf. auf die jeweils besonderen Situationen hin abzuändern und ihren Erwartungen anzupassen.

Sek I

Um eine gemeinsame sportliche Grundbildung für alle Schülerinnen und Schüler der Sek. I zu sichern, den Unterricht kontinuierlich gestalten zu können und vergleichbare Lernbedingungen zu haben, ist von der Fachkonferenz Sport ein schulinterner Unterrichtsplan entwickelt worden, der die Zielsetzungen der Richtlinien für das Fach Sport auf die Möglichkeiten unseres Gymnasiums abstimmt.

SekII

Der Sportunterricht in der gymnasialen Oberstufe baut auf dem Unterricht im Sekundarbereich I auf. Er ist in sportpraktischer Hinsicht auf eine Steigerung und Vertiefung der konditionellen Eigenschaften und sportartspezifischen Fertigkeiten, sowie auf eine Erweiterung des individuellen Bewegungsrepertoires ausgerichtet.
Im unterschied zur Sek I erfordert die Vermittlung und der Erwerb der genannten Kompetenzen die Verknüpfung von Praxis mit Theorieteilen auf Basis wissenschaftspropädeutischen Arbeitens.
Zu der breiten Palette an Sportarten gehören u.a.:
Leichtathletik / Gymnastik / Tanz / Schwimmen /Le Parcours/ Fitness / Alpiner Skilauf / Basketball / Fuߟball / Volleyball / Handball / Tischtennis / Badminton/ Baseball/ Flag-Football / Turnen /Schwimmen.

 

Leistungsbewertung im Fach Sport

Die Leistungsbewertung im Fach Sport setzt sich aus dem sportmotorisch / sporttheoretischen Bereich (Sachkompetenz) und dem Personal / Sozial Bereich zusammen. Der motorische Bereich geht mit mindestens 50%, maximal 75% (je nach Unterrichtsinhalt) in die Gesamtnote ein.

Sachkompetenz

„€ždie Sache“€œ

  • Habe ich die notwendigen Anforderungen erfüllt
    • Konditionelle Eigenschaften
    • Technische Eigenschaften
    • Koordinative Fähigkeiten
    • Taktisches Können
  • Wie gut beherrsche ich den Bewegungs- und Lernbereich am Ende?
    • Individueller Lernfortschritt
    • Leistungsmessung anhand sportmotorischer Tests
  • Habe ich die theoretischen Kenntnisse gelernt?
    • Ich zeige mein Wissen in Unterrichtsgesprächen
    • Ich wende mein Wissen in den motorischen Phasen an

Personalkompetenz

„€žIch“€œ

  • Ich bin zuverlässig (pünktlich, Sportzeug ist vollständig, regelmäߟige und aktive Teilnahme)
  • Ich bin engagiert (übe konzentriert, bin offen für Neues, )
  • Ich bin bereit zu effektiver Kommunikation
  • Ich erkenne meine eigenen Schwächen und versuche sie zu überwinden.

Sozialkompetenz

„€žWir“€œ

  • Ich habe Teamgeist (helfe beim Auf- und Abbau; lasse mich ohne Meckern einer Mannschaft/Gruppe zuteilen)
  • Ich bin fair (Einhalten von Regeln, Ehrlichkeit, Ich gönne anderen den Sieg)
  • Ich bin Hilfsbereit und nehme Hilfe an
  • Ich arbeite produktiv in der Gruppe

(Michael Spratte)